Augustdorf. Die Grundschule In der Senne möchte ihre Klassengröße auf 25 Schüler begrenzen. Das fordert sie in einem Antrag und begründet ihn damit, dass die Zahl der Kinder mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf in den vergangenen Jahren zugenommen habe. An der Schule seien derzeit 23 Kinder mit solch einem Bedarf, davon zehn im vierten Jahrgang. „Bei 29 Schülerinnen und Schülern in einer Klasse mit zehn Kinder mit Unterstützungsbedarf, ist eine effektive Förderung kaum möglich", meint Schulleiterin Ute Krause. Um den Kindern gerecht zu werden und sie individuell zu fördern, sei eine Begrenzung der Klassengröße daher nötig. Krause schlägt eine Maximalgröße von 25 Kindern vor. "Masterplan Grundschule" Bis jetzt habe die Schule pro Jahrgang eine Klasse des Gemeinsamen Lernens (GL) eingerichtet, in der Grundschullehrkräfte und Sonderpädagoginnen zumindest in den Fächern Deutsch, Mathe und Sachunterricht gemeinsam lehren würden. Der „Masterplan Grundschule" des NRW-Schulministeriums sehe nun aber vor, dass die Kinder zunächst ohne festgestellten Unterstützungsbedarf aufgenommen werden. GL-Klassen erübrigen sich damit. Erst am Ende der Schuleingangsphase soll der sonderpädagogische Bedarf überprüft werden. Umso wichtiger sei es, dass die Klassen dann nicht so groß seien. Der Antrag soll 2022 im Ausschuss für Jugend Sport und Soziales beraten werden.