20-jähriger Salzufler rappt aus dem Rollstuhl - und sucht Alltagshelfer

Sven Kienscherf

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Rayk Brätzkus sitzt in seinem Wohnzimmer in Lockhausen. An seinem Rollstuhl ist ein Greifarm befestigt, den er über einen Joystick steuert. Auf seinem Rechner hat er ein Musikprogramm, mit dem er Rap-Musik macht.  - © Sven Kienscherf
Rayk Brätzkus sitzt in seinem Wohnzimmer in Lockhausen. An seinem Rollstuhl ist ein Greifarm befestigt, den er über einen Joystick steuert. Auf seinem Rechner hat er ein Musikprogramm, mit dem er Rap-Musik macht.  (© Sven Kienscherf)

Als er 18 Monate alt war, wurde bei Rayk Brätzkus eine seltene Muskelkrankheit diagnostiziert. Die Ärzte prognostizierten ihm damals eine Lebenserwartung von 15 Jahren. Trotzdem versucht er, ein möglichst normales Leben zu führen.

Er leidet an Muskeldystrophie Duchenne. Dabei handelt es sich um die häufigste muskuläre Erbkrankheit im Kindesalter, betroffen sind fast nur Jungen. Die Krankheit beginnt mit einer Muskelschwäche der Beine und setzt sich dann immer weiter fort. Als junger Mann kann Rayk in geringem Maß gerade noch Hände und Arme bewegen, seine Füße und den Kopf. „Bis ich sieben Jahre alt war, konnte ich noch laufen, seitdem sitze ich im Rollstuhl", erzählt Rayk.

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