Bad Salzuflen-Schötmar. Unter dem Titel „Tierisches“ präsentiert die Künstlervereinigung „Das Fachwerk“ von 21. Mai bis 18. Juni eine neue Ausstellung in ihren Räumen im Pfarrkamp 2 im Schötmar. Gezeigt werden Werke von Gisela Ruthenberg. Die Vernissage beginnt am Sonntag um 17 Uhr.
Die in Bad Salzuflen lebende Künstlerin ist überaus vielseitig, heißt es in einer Pressemitteilung. Als ausgebildete Kinder- und Jugendtherapeutin arbeitete sie über Jahrzehnte als Schulpsychologin, zuletzt für die Schulen der Stadt Lage. Ihre Freude an der Arbeit mit jungen Menschen zeigt sich auch in den von ihr selbst verfassten und liebevoll illustrierten Kinderbüchern. Und genau hier liegt auch der Ansatzpunkt zur Ausstellung im „Fachwerk“, in deren Mittelpunkt Tierbilder in Acryltechnik stehen.
Strommasten im neuen Licht
Zudem werden Zeichnungen zu sehen sein, und eine weitere Facette sind Bilder, in denen die Malerin auf den ersten Blick nüchterne technische Motive wie etwa Strommasten durch ihre besondere Sichtweise in ein völlig neues Licht rückt. „Bisweilen werden die Betrachter sozialkritische Aspekte entdecken, die die Werke von Gisela Ruthenberg mit ausmachen“, heißt es. Wobei sich die Künstlerin besonders von der großen Lust am Malen und dem damit verbundenen Prozess der Auseinandersetzung leiten lässt.
Gisela Ruthenberg stammt aus Heidelberg. Nach einem Lehramtsstudium in ihrer Heimatstadt studierte sie Kunstgeschichte und Psychologie in München. Ihr künstlerisches Können vervollkommnete sie unter anderem als Schülerin von Professor Pavel Schmidt. Seit 1997 waren ihre Werke in mehreren Gemeinschafts- und Einzelausstellungen in Deutschland, Frankreich und Polen zu sehen.
Die Werkschau „Tierisches“ ist bis 18. Juni Samstag und Sonntag von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Der Eintritt ist frei.