Bad Salzuflen. Um die Arbeit von Archivaren der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wird alle zwei Jahre der „Tag der Archive“ des Verbandes „Deutscher Archivarinnen und Archivare“ (VdA) veranstaltet - in diesem Jahr am Sonntag, 3. März. Auch die lippischen Archive nehmen die bundesweite Aktion zum Anlass, die unter dem Motto „Essen und Trinken“ steht, ihre Türen für Bürger zu öffnen. Das Stadtarchiv aus Bad Salzuflen hat sich bei der Themenwahl fürs „Trinken“ entschieden.
Wenngleich der lateinische Ausdruck „In vino veritas, in aqua sanitas“ (zu Deutsch: Im Wein liegt die Wahrheit, im Wasser liegt die Gesundheit) laute, liege das Augenmerk des Stadtarchives auf dem zweiten Teil dieses Sprichwortes, „also dem Wasser und dessen heilkräftiger Wirkung“, schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung . Diese Heilkraft sowie weitere Aspekte aus der Geschichte der Trinkkur gelte es in der „Gelben Schule“, Martin-Luther-Straße 2, in der Zeit von 11 bis 16 Uhr, zu ergründen.
Blick hinter die Kulissen
So dürften die Besucher auch ausgewählte Wässer verschiedener Kurorte an diesem „Tag der offenen Tür“ probieren. Neben dem seit 1818 bestehenden Badebetrieb werde in Bad Salzuflen seit 1870 auch verstärkt Sole als Trinkbrunnen ausgeschenkt. „Neben diesen informativen Themen bieten wir auch einen Blick hinter unsere Kulissen, ermöglichen Führungen durch die Werkstatt sowie die Benutzer- und Magazinräume und den Mitarbeitern können Fragen zu den Aufgaben und Arbeitsabläufen in unserem Stadtarchiv gestellt werden“, erklärt Sonja Beinlich, Leiterin des Stadtarchivs, das Tagesprogramm.
Neben dem Stadtarchiv Bad Salzuflen bieten auch die Kommunalarchive Blomberg, Detmold, Lage und Lemgo sowie das Kreisarchiv Lippe, das Landesarchiv NRW, das Archiv der Lippischen Landeskirche und das Lemgoer Stiftungsarchiv Eben-Ezer Programme an.