Prozess wegen Maden in der Suppe: Detmolder Restaurantbetreiber verurteilt

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Detmold. Mit einem blauen Auge davongekommen ist der Betreiber des "Toro Blanco" in Detmold. Er musste sich am Freitagvormittag vor Gericht verantworten. Hintergrund waren zwei Strafanzeigen der Lebensmittelaufsicht des Kreises Lippe.

Insgesamt acht Mal sei die Gesundheitsaufsicht in diesem Jahr in der Oberen Mühle gewesen, vor dem Vorfall mit der Made in der Suppe im Juni bereits im März, als Nachkontrolle wegen einer Beanstandung vom November 2017. Schon damals habe es in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren ein vierstelliges Bußgeld wegen hygienischer Missstände gegeben, in diesem Jahr folgten zwei Strafanzeigen.

Die Staatsanwaltschaft forderte ein halbes Jahr Gefängnis. Das Gericht indes ließ den Restaurantbetreiber mit einer Geldstrafe davonkommen. 160 Tagessätze á 45 Euro sowie zwei Geldstrafen in Höhe von 1500 und 1700 Euro wegen der begangenen Ordnungswidrigkeiten werden fällig.

Das Restaurant bleibt bis auf Weiteres geschlossen - bis alle Mängel behoben sind. Dann kann sich der Betreiber erneut an die Lebensmittelaufsicht wenden, um die erneute Öffnung zu erwirken.

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