21-Jähriger kommt bei Unfall auf der Hornschen Straße ums Leben

Jost Wolf

Verhängnisvolle Kurve: Erneut ist in Schönemark auf der B239 ein schwerer Verkehrsunfall - diesmal mit tödlichem Ausgang - passiert. - © Jost Wolf
Verhängnisvolle Kurve: Erneut ist in Schönemark auf der B239 ein schwerer Verkehrsunfall - diesmal mit tödlichem Ausgang - passiert. (© Jost Wolf)

Detmold-Schönemark. An der gleichen Stelle wie Anfang des Monats hat sich in Schönemark auf der B239 am späten Mittwochabend erneut ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Diesmal starb einer der beiden Unfallbeteiligten aus Horn-Bad Meinberg.

Aufgrund der Unfallspuren vermutet die Polizei, dass der nun völlig zerstört im Straßengraben liegende silberne Citroën C3 die Hornsche Straße Richtung Wilberg befahren hatte und auf Höhe der Einmündung des Westmarkwegs ins Schleudern geraten ist. Der entgegenkommende hellblaue Mercedes Sprinter konnte dann vermutlich nicht mehr ausweichen, krachte in die Beifahrerseite des Citroëns und kam erst auf dem angrenzenden Feld zum Stehen.

Obwohl der leicht verletzte 35-jährige Sprinter-Fahrer den 21-jährigen Fahrer des Citroëns aus seinem Auto zog und sofort Erste Hilfe leistete, konnten auch die Rettungskräfte, die laut Polizei schnell vor Ort waren, ihm nicht mehr helfen. Der Sprinter-Fahrer wurde per Rettungswagen ins Klinikum Detmold gebracht.

Verhängnisvolle Kurve: Erneut ist in Schönemark auf der B239 ein schwerer Verkehrsunfall - diesmal mit tödlichem Ausgang - passiert. - © Jost Wolf
Verhängnisvolle Kurve: Erneut ist in Schönemark auf der B239 ein schwerer Verkehrsunfall - diesmal mit tödlichem Ausgang - passiert. (© Jost Wolf)

Für die Rettungs-, Ermittlungs- und Aufräumarbeiten war die B239 ab 21.25 Uhr voll gesperrt. Der Verkehr wurde über die Wilberger Straße umgeleitet. Aufgrund der massiven Verschmutzung durch aus den Fahrzeugen ausgetretene Flüssigkeiten musste die Sperrung auch nach Beendigung der Unfallaufnahme aufrechterhalten werden. Die Fahrbahn muss vor der Freigabe gründlich gereinigt werden.

Um den Unfallhergang in dem auf 70 Stundenkilometer beschränkten Straßenstück später besser rekonstruieren zu können orderte die Polizei für Fotoaufnahmen von einem erhöhten Standort im Monobild-Verfahren die Drehleiter der Feuerwehr nach. Die Schadenshöhe schätzt sie auf 41.000 Euro.

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