Detmold. Ein Jahr und drei Monate sind bereits rum, einige Monate werden noch hinzukommen: Die Bauarbeiten an der Heidenoldendorfer Straße gehen in die letzte Etappe. Dabei wird an der Ecke zur Elisabethstraße ein Kreisel errichtet - was wiederum neue Sperrungen mit sich bringt. Seit Montag ist der Kreuzungsbereich an der Agentur für Arbeit nur noch eingeschränkt befahrbar. Die Heidenoldendorfer Straße ist nun von der Aral-Tankstelle bis zur Einmündung Braunenbrucher Weg/ Elisabethstraße voll abgeriegelt. „Die Agentur für Arbeit sowie weitere Gebäude am Braunenbrucher Weg bleiben erreichbar – die Zufahrt erfolgt über die Tamarisstraße und das anschließende Parkplatzgelände am ehemaligen Telekomgebäude“, erklärt die Stadt Detmold in einer Mitteilung. Die Verbindung zwischen der Elisabethstraße und der Wittekindstraße ist jetzt einspurig und wird über eine Baustellenampel geregelt. Leitungen werden verlegt In den kommenden Monaten entsteht in dem gesperrten Bereich unter anderem ein neuer Kreisverkehr. Bevor es an die Oberflächenarbeiten geht, wird jedoch zunächst ein defekter Schmutzwasserkanal im Einmündungsbereich des Braunenbrucher Weges erneuert. Außerdem verlegen die Stadtwerke und die Stadt Detmold neue Versorgungsleitungen, parallel dazu wird der neue Radweg bis zur Einmündung Elisabethstraße fertiggestellt. Beim Kreisel-Bau wird die Fahrbahn nach Angaben der Stadt in Betonbauweise hergestellt. Um die einzelnen Abschnitte dabei möglichst kompakt halten und die Aushärtezeiten verkürzen zu können, werde der Kreuzungsbereich großräumig gesperrt. Insgesamt rund vier Monate sind für diesen Abschnitt vorgesehen. Baustart war 2024 Begonnen hatten die Arbeiten bereits im Juni 2024 auf dem Stück zwischen der großen Kreuzung mit der Klingenbergstraße und der Einmündung zur Sprottauer Straße; im Anschluss wurden zunächst die Kreuzung und dann der Einmündungsbereich umgebaut, bevor die Baustelle noch ein Stück weiter in Richtung Innenstadt rückte. Eine Dauer von insgesamt 29 Monaten und Kosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro waren zu Beginn für die umfangreichen Arbeiten an Versorgungsleitungen, Radwegen, Busspuren, Fahrbahnen und den Kreiselbau angesetzt worden. Ziele sind unter anderem mehr Komfort für Radfahrer und eine Beschleunigung des ÖPNV, der extra Spuren erhält. Lesen Sie auch: Baustart: Darum wird an der Heidenoldendorfer Straße in Detmold schon wieder gearbeitet Der Kreisel an der Elisabethstraße ist der letzte Baustein in der Gesamtmaßnahme. Im Anschluss geht es laut der Stadt mit großen Schritten auf das Ende der Bauarbeiten zu. Die Fertigstellung der Heidenoldendorfer Straße sei für Mitte 2026 geplant. Busse fahren anders Der Busverkehr wird während der Bauarbeiten großräumig über die Bielefelder Straße, das Schulzentrum und die Emilienstraße umgeleitet. Fahrgäste finden aktuelle Informationen auf der Internetseite der Stadtverkehrsgesellschaft (SVD) unter www.stadtverkehr-detmold.de. Die Umleitungsbeschilderung im Umfeld der Baustelle wird entsprechend angepasst. Die Stadt Detmold bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für die Einschränkungen.