Detmold. Zum 80. Jahrestag der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zeigt die Christuskirche seit dem 8. November eine aktualisierte Wanderausstellung der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges und des Ärztevereins für Afghanische Flüchtlinge. Die Ausstellung ist noch bis zum 29. November in der Kirche zu sehen. Die Schau wurde bereits in mehreren Städten und Bildungseinrichtungen gezeigt und vermittelt eindrücklich, welche unmittelbaren und langfristigen Folgen der Einsatz von Atomwaffen für Menschen, Umwelt und Gesellschaft hatte und bis heute hat. Neben historischen Einordnungen stehen vor allem medizinische und menschliche Perspektiven im Mittelpunkt. „Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage ist es wichtiger den je, an die Folgen von Atomwaffen zu erinnern“, sagt der Verantwortliche Ataullah Zulfacar. „Mit der Ausstellung möchten wir deutlich machen, wie gefährlich ein atomarer Konflikt wäre und warum Abrüstung so dringend notwendig wäre“. Die Ausstellung richtet sich ausdrücklich auch an Schulklassen, Friedensinitiativen und natürlich interessierte Bürger. Öffnungszeiten sind täglich 10 bis 12 Uhr sowie 15 bis 18 Uhr.