Bauarbeiten für Amazon in Belle starten

Lorraine Brinkmann

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Robin Lauritzen (v.l.), Michi Hermann (beide Amazon), Bürgermeister Heinz-Dieter Krüger, Wirtschaftsförderer Rüdiger Krentz, Bastian Ulbrich (Projektleitung Bremer AG) und Sascha Lettmann (Bremer AG) haben sich die Vorbereitungsarbeiten im Industriepark Lippe angesehen.  - © Stadt Horn-Bad Meinberg
Robin Lauritzen (v.l.), Michi Hermann (beide Amazon), Bürgermeister Heinz-Dieter Krüger, Wirtschaftsförderer Rüdiger Krentz, Bastian Ulbrich (Projektleitung Bremer AG) und Sascha Lettmann (Bremer AG) haben sich die Vorbereitungsarbeiten im Industriepark Lippe angesehen.  (© Stadt Horn-Bad Meinberg)

Horn-Bad Meinberg. Mit dem Beschluss des Bebauungsplans für den Industriepark Lippe hat der Rat der Stadt Horn-Bad Meinberg die Grundlage für die Entwicklung des zweiten Bauabschnitts gelegt.

Nachdem die zukünftige Erschließungsstraße bereits zu erkennen ist, beginnt nun die Entwicklung der Grundstücke.

Eine Chance für die Region

Mit dem Unternehmen Amazon hat die Stadt einen Kaufvertrag für eine Fläche im Industriepark abgeschlossen, schreibt diese in einer Pressemitteilung. Seit kurzem liege ebenfalls eine Baugenehmigung vor, mit der mit den Erdarbeiten begonnen werden könne. Der Paderborner Generalunternehmer Bremer sei bereits seit einigen Wochen vor Ort, um die Arbeiten vorzubereiten und umzusetzen.

„Der Industriepark Lippe ist eine wichtige Chance für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Horn-Bad Meinberg, unserer Nachbarkommunen und der gesamten Region", erklärt Bürgermeister Heinz-Dieter Krüger: „Hier können Menschen in unserer Stadt Arbeit finden. Mit der Ansiedlung schaffen wir hierfür die Grundlagen."

"Attraktive Arbeitsplätze"

Amazon plane im Industriepark Lippe die Errichtung eines Logistikzentrums mit mehr als 1000 Arbeitsplätzen. Neben Jobs für Versandmitarbeiter, für die keine formelle Qualifikation erforderlich sei, sollen auch viele Arbeitsplätze für Fach- und Führungskräfte geschaffen werden. „Als Unternehmen ist es uns wichtig, attraktive Arbeitsplätze mit Perspektive zu schaffen und ein aktiver Partner der Gemeinde zu werden", erklärt Amazon Sprecher Thorsten Schwindhammer.

In einem Logistikzentrum würden Waren eingelagert und Kundenbestellungen von Amazon-Mitarbeitern zusammengestellt, verpackt und verschickt. Der Standort sei nicht als Auslieferungsstandort für den direkten Versand an die Kundinnen und Kunden konzipiert.

Technik verkürzt die Laufwege

Das Logistikzentrum werde vier Ebenen haben – ein Erdgeschoss mit drei Geschossen darüber – mit einer Höhe von etwa 25 Metern und sei als sogenannter „Robotikstandort" vorgesehen. Das heißt es kämen im Gebäude Transportroboter zum Einsatz. Ähnlich wie bei einem Gabelstapler heben sie die Regale mit den Produkten hoch und bringen sie zu den Mitarbeitern in der Wareneinlagerung und -entnahme , ganz nach dem Prinzip „die Ware kommt zum Mitarbeitenden." Die Technologie unterstütze sie so durch deutlich kürzere Laufwege. Die Mitarbeiter arbeiten „Hand in Hand" mit den Transportrobotern, schreibt die Stadt weiter.

Während der Bauphase werde seitens der Stadt Wirtschaftsförderer Rüdiger Krentz auch weiterhin Ansprechpartner für alle Belange des Industrieparks sein.

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