Schlangen. Die Lokale Aktionsgruppe Senne³ ruft Vereine wieder dazu auf, Förderanträge für Leader- und Kleinprojekte einzureichen, die sich mit den Themen Natur- und Umweltschutz, Umweltbildung, Heimat, Jugend, Soziales, Sport, Musik, Landwirtschaft, Digitales, Wirtschaft, Ehrenamt, Mobilität und Infrastruktur beschäftigen.
„Grundsätzlich sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt und auch Anträge zu anderen Themen können eingereicht werden“, erklären die Leader-Regionalmanagerinnen Kathrin Hunstig-Bockholt und Helena Kottowski in einer Pressemitteilung.
„Neue“ Themen sind gefragt
In den vergangenen Jahren seien insbesondere Projekte zum Thema Heimat umgesetzt worden, deshalb würde sich das Regionalmanagement nach eigenen Angaben in diesem Jahr besonders über Projektideen zu den Themen Natur, Umwelt, Digitalisierung und Zukunft freuen.
„Zusätzlich zu Leader-Projektanträgen, die fortlaufend eingereicht werden können, haben Leader-Regionen in NRW die Möglichkeit, aus dem Sonderplan der Gemeinschaftsaufgabe für Agrar- und Küstenschutz (GAK-Sonderplan) Fördermittel für die Kleinprojekte zu beantragen“, erklären die Regionalmanagerinnen weiter. Die Förderung der Kleinprojekte erfolge vorbehaltlich einer Förderzusage durch das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW. Die maximal mögliche Fördersumme betrage 16.000 Euro, der Fördersatz liege bei 80 Prozent. Pro Verein könne nur ein Förderantrag für Kleinprojekte gestellt werden.
Projektträger, die in diesem Jahr einen Leader-Antrag einreichen möchten, sollten nach Angaben der Lokalen Aktionsgruppe Senne³ bedenken, dass vorrangig innovative und kreative Projekte mit einem ersichtlichen Projektcharakter gefördert werden. „Reine Anschaffungsmaßnahmen sind über die Leader-Förderung nur schwierig umzusetzen. Die maximale Fördersumme beträgt 250.000 Euro, bei einem Fördersatz von 70 Prozent. Im Gegensatz zu den Kleinprojekten, die noch in diesem Jahr umgesetzt und abgerechnet werden müssen, können Projekte mit einer Leader-Förderung auch über den Jahreswechsel hinaus geplant und umgesetzt werden“, heißt es weiter.
Kofinanzierung ist möglich
Für Vereine, die eine Projektidee haben, jedoch nicht wissen, wie sie den Eigenanteil aufbringen sollen, gebe es Möglichkeiten der Kofinanzierung, wissen Kathrin Hunstig-Bockholt und Helena Kottowski. Das Regionalmanagement berate die Projektträger.
Projektanträge für die erste Auswahlsitzung können bis zum 15. Februar per E-Mail (info@sennehoch3.de) eingereicht werden. Weitere Informationen sowie die Antragsunterlagen stehen unter https://t1p.de/babw9 zur Verfügung. Das Regionalmanagement ist auch unter Tel. (05252) 26-225 oder -226 erreichbar.