Kalletal-Hohenhausen. Die Ortsdurchfahrt Hohenhausen der B 238 wird im Jahr 2026 saniert. Ein genauerer Termin für die Arbeiten auf der Achse Lemgoer/Rintelner Straße ist noch nicht bekannt. Vermutlich wird es für die Sanierung der Straßendecke Vollsperrungen geben. Umleitungsstrecken stehen aber noch nicht fest. Die Gemeinde Kalletal begrüße die Straßensanierung, sagt Bürgermeister Mario Hecker. „Wir haben ein gesteigertes Interesse daran.“ Er verweist auf Schlaglöcher, etwa am Einmündungsbereich zur Straße „Am Loh“ beim Edeka. Im Zuge der Sanierung soll auch das Regenwasser von der Straße sauberer werden, denn es wird in die Westerkalle eingeleitet. Drei Regenwasserbehandlungsanlagen werden gebaut, wie Christiane Plöger von „Straßen NRW“ mitteilt. Die Anlagen sorgen für die Filterung des Niederschlagswassers von der Straße. Das Wasser ist beispielsweise mit Reifenabrieb verschmutzt, wie Hecker erklärt. Die Gemeinde geht vorneweg und will mit dem Bau einer Anlage schon bald anfangen: Voraussichtlich ab Montag, 23. Juni 2025, wird dafür die Lemgoer Straße in Höhe Ententeich für den Verkehr gesperrt. Fußgänger können passieren. Keine Sperrung zum Heimatfest Die Niederschlagswasserbehandlung ist nach Heckers Angaben Vorschrift – sonst dürfte das Regenwasser der Straße demnächst nicht mehr in die Westerkalle geleitet werden. Die Kosten übernimmt „Straßen NRW“. Die Baustelle sei nur etwa 60 Meter lang, die Arbeiten könnten aber aus Verkehrssicherungsgründen nur unter Vollsperrung der Lemgoer Straße ausgeführt werden, so Hecker. Die Umleitung führt voraussichtlich über Westorf. Die Bauarbeiten sollen bis Freitag, 15. August, beendet werden „und somit zum Heimatfest abgeschlossen sein“, so Hecker. Das Heimatfest beginnt am 28. August. Die Bauarbeiten würden also größtenteils in den Sommerferien über die Bühne gehen. Sollte es Probleme mit der Lieferzeit des Baumaterials geben, könnte der Baustart verschoben werden. Das Heimatfest habe man aber immer auf dem Schirm, versichert der Bürgermeister. Bei der Straßensanierung werden eventuell auch sogenannte Fahrrad-Schutzstreifen auf der Fahrbahn markiert. Das sähen die Richtlinien und Vorschriften so vor, heißt es. Die Abstimmung der Behörden, an denen auch der Kreis Lippe beteiligt sei, ist allerdings noch nicht beendet.