Polizei Lippe spricht von ruhigem Feiertag

Jost Wolf

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- © Gerhard Seybert
(© Gerhard Seybert)

Kreis Lippe. Wie schon im vergangenen Jahr kann die Polizei Lippe eine positive Bilanz zum Einsatz an Christi Himmelfahrt ziehen. Obwohl viele Menschen das gute Wetter draußen genossen haben, blieben typische Vatertagseinsätze mit größeren Trinkgelagen erfreulicherweise aus und es blieb friedlich, heißt es in einer Pressemitteilung.

Christi Himmelfahrt ist auch in Lemgo ruhig verlaufen. „Es gab keine typischen Fälle im Zusammenhang mit Alkohol und Gewalt", sagt Dennis Ortmeier von der Stadt.

Am Abend musste die Polizei Lippe den Kommunalen Ordnungsdienst in Detmold dennoch unterstützen. An der Barntruper Straße feierten rund 20 Personen, die dort augenscheinlich wild campierten. Die Hälfte der Menschen sei direkt beim Eintreffen der Einsatzkräfte geflüchtet. Von den übrigen wurden die Personalien wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz aufgenommen.

Drogen entdeckt

Im Rahmen der Maßnahmen wurden geringe Mengen Kokain gefunden, Strafanzeigen wurden gefertigt. Die Autoschlüssel der erheblich alkoholisierten Personen wurden vorsichtshalber sichergestellt.

Auf dem Köterberg – besonders für Motorradfahrer am Vatertag ein beliebtes Ziel – war zwar viel los, aber dank des weitläufigen Geländes konnten die Abstände pandemiekonform gehalten werden. „Die Gäste haben sich gut verteilt, viele waren auf der Wiese", berichtet Köterberg-Wirt Florian Brand. Sein Vater habe nach dem Blick aus dem Fenster entschieden, dass der Einsatz seines Abstands-Zollstocks nicht nötig sei.

Zweimal wurden die Einsatzkräfte außerdem zu größeren Treffen von Jugendlichen gerufen. Rund 15 Personen hatten sich an einem Bad Salzufler Parkhaus und rund 20 an einer Schule in Oerlinghausen getroffen. Beim Anblick der Polizei verschwanden sie jedoch schnell, heißt es abschließend.

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