Comedian Stephan Bauer rechnet im neuen Programm mit der Single-Gesellschaft ab

Tanja Watermann

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Stephan Bauer - © Frank Soens
Stephan Bauer (© Frank Soens)

Lage. Stephan Bauer ist am Freitag, 7. Februar, 20 Uhr, mit seinem neuen Programm „Vor der Ehe wollt’ ich ewig leben" im Ziegeleimuseum. Stephan Bauers neues Programm ist ein pointenpraller Spaß, aber auch eine offene Abrechnung mit der Single-Gesellschaft, erodierenden Werten und dem Gefühl von „alles geht", heißt es in einer Pressemitteilung.

Jeder kennt sie: die Müdigkeit in der Beziehung. Wenn man nach zehn Jahren ratlos in das Gesicht des Partners schaut und sich klar wird: „Vor der Ehe wollte ich ewig leben". Fast jeder hatte seine Träume von einem glücklichen und erfüllten Dasein. Und was ist davon übrig? Mit 25 heiratet man den Menschen, mit dem man die Nacht zum Tag macht und der einen um den Verstand bringt. Und mit 50 stellt man fest: Es ist ihm gelungen.

"Einer hat recht, der andere ist der Ehemann"

Doch ist die Ehe wirklich überholt? Sind Single-Leben, Abendabschlussgefährten und Fremdgehportale im Netz eine tragfähige Alternative? Für Männer ist es heute gar nicht mehr wichtig, dass eine Frau kochen kann, sondern dass sie keinen guten Anwalt kennt.

Wichtig ist heute nur noch eine ausgeglichene Beziehung: Einer hat recht, der andere ist der Ehemann. Doch die Ehe hat laut Bauer auch ihre guten Seiten: Man kommt nach Hause und hat immer dieselbe Bezugsperson, die einen ablehnt. Man kann auch Lebensversicherungen aufeinander abschließen – dann ist die größte Spannung, wer gewinnt.

Die wichtigste Regel im Zusammenleben lautet: Treue. Doch Stephan Bauer weiß, dass viele Menschen das nicht können. Doch warum eigentlich nicht? Bei Tieren funktioniert es doch auch. Pinguine sind sich ein Leben lang treu – aber die sehen halt auch alle gleich aus. Bauer selbst geht mit gutem Beispiel voran, ist (noch einmal) vor den Traualtar getreten: „Wir sind fünf Jahre zusammen, streiten viel, haben wenig Sex – dann können wir es auch offiziell machen."Karten für die Veranstaltung am 7. Februar gibt es in allen LZ–Geschäftsstellen für 19 Euro bei freier Platzwahl. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

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