Lage. Im Busverkehr innerhalb der Stadt ist es zu einer Veränderung gekommen. Hierbei sind auch auch Anregungen von „ProBahn" eingeflossen, wie der Fahrgastverband mitteilt. Konkret geht es darum, die Linie 750 Detmold-Heiden-Lage zu optimieren. Diese habe bislang „auf dem langen Laufweg über die B 66 und über Hessloh viel ,heiße Luft transportiert". Künftig wird sie an der Haltestelle Luisenstraße beginnen und dann über Bahnhof, Lagenser Forum, Hochbrücke, Düstersiek, Triftenstraße und Avenhaus nach Heiden geführt. Es entfallen die Haltepunkte Marktkauf (dafür Luisenstraße), Lippische Hauptgenossenschaft (ersatzlos) und Freiligrathstraße (dafür Düstersiek). Auch innerhalb Heidens gibt es eine Verkehrsführung bis Großer Kamp, die mehr Wohngebiete als bisher erschließt. Für die Hessloher Straße kommt bei Bedarf ein Kleinbus als Zubringer zum Einsatz. „Da hier die Stadtverkehrsgesellschaft Detmold das Sagen hat, kommt vorerst keine umstiegsfreie Stadtverkehrsverbindung Waddenhausen-Lage-Heiden im Zuge einer umstrukturierten Linie 749 zustande", erklärt Dr. Rudolf Hüls, stellvertretender Bezirksvorsitzender von „ProBahn" in der Pressemitteilung des Unternehmens. Ortsteile über die Kernstadt verbinden Der Fahrgastverband habe ebenfalls bereits ein Gesamtkonzept für Lage erarbeitet. Dies sieht als Basisbausteine Folgendes vor: Anfahren der Ortsteile Waddenhausen, Kachtenhausen, Hörste und Heiden im Stundentakt und die Bedienung von „Halbringen", die die Innenstadt, die Verbindungen zu den Ortsteilen, die Nachbarstädte Detmold und Oerlinghausen mit einbeziehen. Am Bahnhof Lage entsteht ein Knotenpunkt zur vollen Stunde als Zu- und Abbringer von Zügen inklusive Zeitkorridoren, und am Bahnhof Sylbach soll ein Anschluss an den Stadtbus von Bad Salzuflen hergestellt werden. Des Weiteren sollen die Ortsteile durch die Kernstadt miteinander verbunden werden. Dazu habe „ProBahn" bereits Linienvorschläge unter Einbeziehung vorhandener Strukturen erarbeitet. Außerdem sei dem Verband als „flankierende Maßnahmen" wichtig, sogenannte komfortmindernde Hindernisse wie etwa Aufpflasterungen zu beseitigen oder für die Busspurweiten anzupassen.