Lage-Pottenhausen. Nun ist Kathrin Engler offiziell die Leiterin der Irmela-Wendt-Schule. Während einer kleinen Zeremonie wurde ihr jetzt die Ernennungsurkunde überreicht.
Viel ändern wird sich für sie nicht, denn bereits seit 2020 ist sie die kommissarische Leiterin der Grundschule mit dem Förderschwerpunkt Sprache, seit 18 Jahren ist sie als Lehrerin an der Einrichtung in Pottenhausen tätig (wir berichteten).
Neben der administrativen Arbeit werde sie auch weiter unterrichten, sagt die 46 Jahre alte Sonderpädagogin. „Am glücklichsten bin ich bei den Kindern“, betont sie. Aber klar: Es sei ein Spagat, alles unter einen Hut zu bekommen. Nicht zuletzt die fortschreitende Digitalisierung der Schule müsse begleitet werden, ab 2026 besteht zudem ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung, der organisiert werden müsse. Aber: „Das Wichtigste sind die Kinder“, betont Engler.
Individuelle Förderung in kleinen Klassen
115 Schüler besuchen die Einrichtung aktuell. Sie werden von zwölf Lehrern betreut. 12 bis 15 Kinder bilden eine Klasse. „Das ist auch gut so, denn nur so können wir die Kinder individuell fördern“, sagt Engler.
Unterrichtet werden die Kinder nach den Grundschulrichtlinien. „Wir sind eine Durchgangsschule“, sagt Engler. Nach dem Besuch der Irmela-Wendt-Schule sollen die Kinder auf Regelschulen wechseln, das ist das erklärte Ziel. Dass das klappt, gehe nur zusammen, sagt sie. „Ohne mein Team geht es nicht, wir sind eine Einheit“, so Engler.