Lemgo. Die Stadt lässt am Entruper Weg das leerstehende Haus am Ortsausgang abreißen. Das Gebäude an der Einmündung zum Rewe-Parkplatz gehört seit 17 Jahren der Stadt und wurde nach Angaben von Marion Visser seitdem als Übergangsheim genutzt. Das 1931 gebaute Haus war baufällig. „Wir hätten richtig Geld reinstecken müssen", sagt Marion Visser, Leiterin der städtischen Gebäudewirtschaft. Hinzu kamen nach ihren Angaben laufende Kosten, die Frage der Verkehrssicherungspflicht und Probleme mit Menschen, die ungebeten einstiegen. Überdies gab es Probleme mit Müll. Dabei, so Visser, müsse das Haus ohnehin abgerissen werden, wenn die Nordumgehung kommt, denn dort werden Teile des Kreisverkehrs gebaut, der den Entruper Weg einmal mit der neuen Schnellstraße durchs Ilsetal verbinden soll. Deshalb gehe das Grundstück nach dem Abriss an den Landesbetrieb Straßenbau über, der auch die Kosten erstatte.