Lemgos Lücken im Breitbandausbau sind laut der Stadt "gestopft"

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Auch in Lemgo schreitet der Breitbandausbau voran. - © Archivfoto: Jens Rademacher
Auch in Lemgo schreitet der Breitbandausbau voran. (© Archivfoto: Jens Rademacher)

Lemgo. Gute Nachrichten hat die Stadtverwaltung Lemgo zu verkünden. Die aktuelle Fördermaßnahme des Breitbandausbaus der sogenannten „Weißen Flecken" im Gebiet der Alten Hansestadt Lemgo ist weitestgehend abgeschlossen und Anschlüsse können gebucht werden. Für Grundstücksbesitzbesitzer bedeutet das, dass sie sich nun um einen Hausanschluss bemühen können, um von den schnellen Datenleitungen zu profitieren. Mieter können sich an ihre Vermieter wenden.

In Kooperation mit dem Kreis Lippe wurde der Zuschlag nach Ausschreibung für den Ausbau unterversorgter Bereiche im Kreisgebiet der sewikom GmbH aus Beverungen erteilt. Die Alte Hansestadt Lemgo beteilige sich mit 10 Prozent an den vom Bund und Land zu insgesamt 90 Prozent getragenen anerkannten und zuwendungsfähigen Kosten, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Stadt nehme dafür rund 240.000 Euro in die Hand.

„Erste Ausbauaktivitäten starteten Ende 2018 in Horn-Bad Meinberg. In 2021 ging es dank zusätzlicher Tiefbaukapazitäten zügig voran, so dass die Tiefbauaktivitäten des Netzanbieters auf dem Gebiet der Alten Hansestadt Lemgo seit Herbst letzten Jahres nicht zu übersehen waren", heißt es weiter. Es wurden Kabeltrassen verlegt, Glasfaser eingezogen, Verbindungen hergestellt „und so die Voraussetzung geschaffen, große Teile des Stadtgebietes mit schnellem Internet zu versorgen." Nun könnten Grundstücke im Fördergebiet mit einem zukunftssicheren Glasfaseranschluss versehen werden. Der Glasfaseranschluss könne – neben der schnellen und stabilen Datenübertragung – auch zum Werterhalt einer Immobilie beitragen.

Interessierte Hauseigeneigentümer und Unternehmen können sich auf der Webseite des Netzanbieters www.sewikom.de über die Möglichkeiten informieren, welchen Anschluss sie erhalten können.

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