Lemgo. Die Lemgoer und ihr Eau-Le - das ist seit 1998 eine Erfolgsgeschichte. Damals wurde das Hallen- und Freibad im Mai nach einem umfangreichen „Relaunch“ mit neuem Namen neu eröffnet. Das Freibad erfreut sich seitdem nicht nur, aber vor allem an den heißen Tagen großer Beliebtheit. Wir haben mit dem Betreiber, den Stadtwerken Lemgo, eine Übersicht aus Zahlen und Fakten zusammengestellt. Zum Staunen und Besserwissen am Beckenrand. 33 Meter So lang ist eine Bahn im Sportbecken des Freibades. 32 Grad Celsius So warm ist das Wasser im Ganzjahres-Außenbecken. Im Freibad-Sportbecken sind es „nur“ 27 Grad. 4000 Personen So viele Besucher dürfen sich in der Freibadsaison maximal gleichzeitig auf dem Eau-Le-Gelände aufhalten. Ein Einlassstop musste laut Stadtwerke-Sprecherin Maren Staczan bislang noch nie verhängt werden - und sei die Schlange am Eingang manchmal auch noch so lang. 2000 Kubikmeter So viel Wasser befindet sich im Sportbecken. 6 Aufpasser am Beckenrand So viele Personen sind an Hochsommertagen in der Zeit von 14 bis 17 Uhr als Badeaufsichten im Einsatz. Darunter sind drei bis vier ausgebildete Rettungsschwimmer. 24 Badeaufsichten Das Team umfasst insgesamt 24 Aufsichtskräfte, davon sind vier ausschließlich während der Freibadsaison im Einsatz. 36 Mitarbeiter So groß ist das Eau-Le-Team im Sommer insgesamt, also alle Mitarbeiter im Bad, an der Kasse und in der Sauna mit eingeschlossen. Ein „Back-up“ Um auf eine Hitzewelle angemessen reagieren zu können, planen die Stadtwerke stets „mit einer zusätzlichen Schicht auf Abruf, die bei hohem Besucheraufkommen flexibel eingesetzt werden kann“, erklärt Sprecherin Staczan. 3-mal täglich Der Chlorgehalt des Wassers wird rund um die Uhr durch die Mess- und Regeltechnik überwacht. „Zusätzlich erfolgen drei manuelle Kontrollmessungen täglich durch das Personal, um die Technik zu überprüfen“, so Staczan. 3 bis 4 Gäste So viele Personen müssen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an manchen Tagen wegen kleiner Verletzungen oder Insektenstichen behandeln - und an anderen komme es gar nicht vor, so die Stadtwerke-Sprecherin. 30 Stück So viele Mülleimer stehen in etwa auf dem Gelände zur Verfügung. 1998 Damals wurde das Eau-Le im Rahmen einer großen Feier wiedereröffnet. Dabei waren 4000 Besucher vor Ort. 2 Stunden Täglich findet im Eau-Le eine zweistündige Reinigung am Abend statt. Zusätzlich erfolgt jeden Montagmorgen eine Grundreinigung von etwa fünf Stunden. 7 Personen An den Reinigungen beteiligen sich jeweils sieben Personen: Vier Mitarbeiter einer Reinigungsfirma kümmern sich um sanitäre Anlagen, Umkleiden und die Liegewiese. Drei Personen des Eau-Le-Teams übernehmen die Reinigung der Durchschreitebecken, Planschbecken und das Absaugen der Beckenböden. 27 Jahre So lange arbeitet Christian Piechuta, der Eau-Le-Betriebsleiter der Stadtwerke, bereits für das Freizeitbad. Im August 2023 feierte er sein 25-jähriges Dienstjubiläum. 1998 als Azubi gestartet, schloss er 2009 die Meisterprüfung erfolgreich ab. Nur drei Jahre später übernahm er die Badleitung des Eau-Le. Niemand kennt die Gegebenheiten so gut wie er. 7 bis 8 Gegenstände So viele Badeanzüge und -hosen werden pro Woche im Schnitt vergessen. 120 bis 140 So viele Paar Schwimmflügel stehen zur Verfügung. Bei Bedarf werden zusätzlich weitere aufgeblasen. „Zu häufig“ Laut Maren Staczan hat sich das Verhalten von Eltern und anderen Aufsichtspersonen im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Dennoch komme es leider immer noch zu häufig vor, dass Erwachsene ermahnt werden müssten, besser auf ihre Kinder zu achten. Auch auf das Verbot, im Eau-Le zu fotografieren, werde immer wieder hingewiesen. Jeden Abend Beim abendlichen Aufschließen der Schränke wird kontrolliert, ob persönliche Gegenstände zurückgeblieben sind. Auch die Beckenböden werden allabendlich abgesaugt. Dabei werden Fremdkörper in einer Filterbox aufgefangen und aus dem Becken entfernt. 100 cm Unter dieser Größe ist der Eintritt für Kinder frei. Größere zahlen bis einschließlich 17 Jahre 3,70 Euro, für Erwachsene kostet das Tagesticket (jeweils inklusive Hallenbad) 5,20 Euro.