Busse drücken Pflaster am Oerlinghauser Bahnhof weg

Thomas Dohna

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Bauarbeiten: Die Fahrbahnoberflächen am Bahnhof in Asemissen werden zurzeit erneuert.  - © Thomas Dohna
Bauarbeiten: Die Fahrbahnoberflächen am Bahnhof in Asemissen werden zurzeit erneuert.  (© Thomas Dohna)

Leopoldshöhe-Asemissen. Die Reifen von Bussen können bei eng gefahrenen Kurven Pflaster zerstörende Kräfte entwickeln. Diese Erfahrung musste die Gemeindeverwaltung am Bahnhof Oerlinghausen in Asemissen machen. Dort wird zurzeit die Oberfläche auf der Bahnhofstraße erneuert.

Vor etlichen Jahren hatte die Gemeinde die Busspuren am Bahnhof pflastern lassen. Die tägliche Belastung der ständigen Busfahrten drückten tiefe Spuren in das Pflaster und drückten die Steine der Rinnen an die Seite. „Wir haben damals nicht bedacht, dass die Rinnen keinen seitlichen Druck aushalten", sagte ein Mitarbeiter der Verwaltung gegenüber der LZ.

Die damals gebauten Oberflächen werden zurzeit ausgetauscht und nach und nach als Betondecke wiederhergestellt. Dazu ist die Bahnhofstraße zwischen der Einmündung der Hansastraße auf die Bahnhofstraße und der hinteren Einmündung der Busspur am Bahnhofsgebäude gesperrt. Der Verkehr für die Anlieger des hinteren Teiles der Bahnhofstraße wird über die Busspur am Bahnsteig geleitet. Das Café Fahrzeit bleibt dabei jederzeit erreichbar.

In einem zweiten Abschnitt wird die hintere Einmündung der Busspur auf die Bahnhofstraße gesperrt. Gleichzeitig soll die Bahnhofstraße wieder befahrbar sein. Die Arbeiten an der hinteren Einmündung sollen etwa vier Wochen dauern.

Die „Park & Ride"-Parkplätze an der Bahnhofstraße sind noch bis Ende August gesperrt. Ersatz gibt es dafür nicht. Der Busverkehr wird für die gesamte Zeit über die Hansastraße abgewickelt. Haltestellen sind an der Bahnhofstraße in Höhe der Einmündung zur Hansastraße eingerichtet. Die Busse wenden am Ende der Hansastraße. Kurze Haltezeiten der Busse sind die Folge. Nach Angaben der Verwaltung sollen die Arbeiten bis Ende September abgeschlossen sein.

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