Leopoldshöhe. Menschen, die sich im Sinne der Gemeinschaft uneigennützig engagieren, investieren oft viele Stunden in ihrer Freizeit. „Die Verwaltung gibt alles, um gute Bedingungen zu schaffen“, sagte Martin Hoffmann, „damit alle das Ehrenamt mit Freude ausüben.“ Anlässlich der Jahreshauptversammlung des Gemeindesportverbandes Leopoldshöhe verwies Leopoldshöhes Bürgermeister unter anderem darauf, dass Hallenzeiten ab Herbst online gebucht werden können und der Heimathof von allen Vereinen und Institutionen kostenlos genutzt werden kann – auch hier nach Reservierung. Andreas Brinkmann berichtete in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr von interessanten und abwechslungsreichen Begegnungen. Er wurde als Vorsitzender ebenso einmütig im Amt bestätigt wie seine Stellvertreterin Kathrin Albrink (in Abwesenheit), dazu auch Geschäftsführerin Heike Holzapfel und Jugendwart Tim Meister. Brinkmann hob insbesondere das 70-jährige Bestehen des TTC Schuckenbaum, das Schützenfest in Nienhagen, den Saisonabschluss der Kegler und den BMX-Sport als Werbeträger auch weit über die Gemeindegrenzen hinaus hervor. „Standard halten“ „Die alten Ortschaften leben durch die Vereine, die dort ansässig sind“, betonte Brinkmann und verwies auf kurze Wege. Der Vorsitzende hob zudem die geleistete Kinder- und Jugendarbeit hervor. Sie müsse weiter vorangetrieben und intensiviert werden, „damit wir den Standard einer familien- und kinderfreundlichen Gemeinde halten“. Brinkmann hatte sich die Mühe gemacht auszurechnen, wie viel Geld durch das Ehrenamt in den Vereinen in diesem Bereich eingespart wird. „Im sozialen Bereich wären normalerweise sieben bis acht Vollzeitkräfte nötig.“ Die Kosten dafür lägen bei 420.000 Euro. „Geld, das die Vereine jedes Jahr für das Allgemeinwohl beisteuern.“ Die neue Sportabzeichen-Obfrau Corinna Meyer (48) berichtete von einer guten Resonanz. Alle 14 Tage donnerstags können Teilnehmer ab 16.30 Uhr am Schulzentrum in Leopoldshöhe trainieren und das Sportabzeichen ablegen. Neben Corinna Meyer ist Jörg Amelung verantwortlich. „Die Sportlerehrung in der Gemeinde soll am 15. September im Rahmen des Generationenfestes stattfinden“, kündigte Andreas Brinkmann an. Vereine haben die Möglichkeit, bis zum 1. August Vorschläge einzureichen. Dabei gehe es nicht nur um Top-Sportler, sondern auch um Menschen, die sich in der zweiten und dritten Reihe mit Herzblut und Engagement einbringen, betonte der Gemeindesportverbandsvorsitzende.