Schnelles Glasfaser-Internet für Lügdes Kernstadt

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Die Eon-Tochter startet die Vorvermarktung für den Glasfaser-Ausbau in Lügde. So könnten mehrere Tausend Privathaushalte und Unternehmen die Glasfaser-Technologie bekommen und schnelles Internet zu Hause und im Büro nutzen. - © Symbolfoto: Westenergie Breitband / Eon
Die Eon-Tochter startet die Vorvermarktung für den Glasfaser-Ausbau in Lügde. So könnten mehrere Tausend Privathaushalte und Unternehmen die Glasfaser-Technologie bekommen und schnelles Internet zu Hause und im Büro nutzen. (© Symbolfoto: Westenergie Breitband / Eon)

Lügde. Schnelles Internet wird immer wichtiger. Privathaushalte und Betriebe benötigen daher eine zukunftssichere Infrastruktur. Die Eon-Tochter Westenergie Breitband will das Glasfasernetz in der Lügder Kernstadt flächendeckend ausbauen – wenn die Technologie ausreichend nachgefragt wird.

Das Unternehmen hat laut einer Mitteilung die Vorvermarktung für den „Fiber To The Home“-Ausbau, kurz FTTH-Ausbau, in Lügde gestartet. Die Glasfaserleitung wird dabei direkt ins Gebäude gelegt. Insgesamt sollen mehr als 2600 Privathaushalte und Unternehmen von einem Glasfaseranschluss profitieren und mit bis zu 1000 Megabit pro Sekunde ans Internet angeschlossen werden. Die Vorvermarktung läuft laut Mitteilung des Unternehmens bis zum 30. November.

Quote von 40 Prozent sind Voraussetzung

Wenn die Nachfrage aus Lügde ausreichend hoch ist, soll der Ausbau des Glasfasernetzes im ersten Halbjahr 2023 beginnen. Zudem bestehe das Bestreben seitens der Eon-Tochter, den Ausbau in Zukunft auch auf weitere Ortsteile von Lügde auszuweiten. Lügdes Bürgermeister Torben Blome sieht in dem flächendeckenden Ausbau der Breitbandversorgung „einen wesentlichen Standortfaktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt“. Bisher sei der ländliche Raum beim Thema schnelles Internet leider sehr oft im Hintertreffen gewesen. „Die künftigen Glasfaseranschlüsse sind so leistungsstark, dass Arbeiten und Lernen zuhause, Videokonferenzen, Surfen und Streamen gleichzeitig möglich sind – stabil und zuverlässig“, wirbt Blome für den Ausbau. „Das ist eine große Chance für unsere Stadt und die Region.“

Damit der teure Glasfaserausbau wirtschaftlich vertretbar sei, müssten genügend Interessenten bis Ende November einen Vorvertrag über ein Eon-Produkt abschließen. Die erforderliche Quote liegt jeweils bei 40 Prozent, heißt es vom Unternehmen. Über einen Verfügbarkeitscheck können Anwohner sowie Gewerbetreibende sofort prüfen, ob ihr Gebäude für den Ausbau infrage kommt.

Den Verfügbarkeitscheck und weitere Informationen mit Beratungsangebot unter www.eon-highspeed.com/luegde.

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