Im Kreis Gütersloh könnte ein erstes Wohngebiet für Tiny Houses entstehen

Jonas Damme

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- © Symbolfoto: Pixabay
Tiny Houses (© Symbolfoto: Pixabay)

Kreis Gütersloh. Der Tiny-House-Trend kommt aus Übersee. In den USA und Australien gibt es sie bereits viele der kleinen Häuser, die zwangsläufig auch mit einer Rückbesinnung auf ein sparsames Leben zusammenfallen. Auch in Deutschland gibt es immer mehr Familien, die so leben wollen.

Eine Lemgoerin hat sich gerade ihren Traum erfüllt und lebt in ihrem selbstgebauten Tiny House. Hier lesen Sie ihre Geschichte.

Nun beantragt Ratsmitglied Kai Funke für Steinhagen ein spezielles Baugebiet, nur für solche Kleinstgebäude mit etwa 20 bis 50 Quadratmetern Wohnfläche. Ob und wie sich so ein außergewöhnliches Baugebiet umsetzen ließe, muss die Verwaltung prüfen.

Baurechtlich sind Tiny Houses nicht umkompliziert

Baurechtlich sind Tiny Houses nicht unkompliziert. Die Versorgung mit Strom, Wasser sowie Abwasser und Müllabfuhr müssen sicherstellt sein. Wenn die Gebäude Räder haben, müssen sie außerdem TÜV-Konform sein. Befürworter der neuen Wohnform betonen, dass die kleinen Häuser Energie sparen und kaum Fläche versiegeln. In Warendorf hatten die "Freien Wähler" bereits vor einiger Zeit ein solches Baugebiet beantragt. Dort fand das Projekt wohl von verschiedenen Seiten Zuspruch, ruht derzeit allerdings. Endgültig vom Tisch ist es noch nicht.

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