Hagedorn tanzt: Challenge-Video von Gütersloher Unternehmen wird im Netz gefeiert

Lena Vanessa Niewald

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Die Aktion auf dem Firmenparkplatz in Gütersloh wurde mit einer Drohne gefilmt.  - © Hagedorn
Die Aktion auf dem Firmenparkplatz in Gütersloh wurde mit einer Drohne gefilmt.  (© Hagedorn)

Gütersloh. Ein kleiner Moment des Glücks in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie: Dem 24-jährigen Künstler Master KG scheint etwas Magisches gelungen zu sein. Seit dem ersten Lockdown im Frühjahr geht sein Song "Jerusalema" und der dazugehörige Tanz im Netz viral. Er besingt auf Zulu das himmlische Jerusalem.

Weltweit tanzen etliche Menschen zu den afrikanischen Klängen und laden Videos davon hoch, die millionenfach geteilt werden. Mittlerweile ist sogar ein regelrechter Wettbewerb entstanden. Unter dem Motto "Jerusalema Challenge" nominieren sich Freunde, Familien und Firmen gegenseitig, ebenfalls mitzumachen.

Idee stammt von der Geschäftsführerin persönlich

Nun hat auch die Gütersloher Firma Hagedorn der Ehrgeiz gepackt. Auf ihrem Instagramkanal veröffentlichte das international bekannte Abbruchunternehmen ein Video, in dem etliche Mitarbeiter auf dem Firmenparkplatz in Gütersloh zu dem beliebten Song tanzen: "Auch an uns geht der Gute-Laune-Hit nicht ohne den passenden Tanz vorbei", heißt es unter dem Beitrag. Pressesprecherin Judith Roderfeld verrät auf NW-Nachfrage, dass die Idee zu der Aktion von Geschäftsführerin Barbara Hagedorn höchst persönlich kam.

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"Wir finden, dass gerade in der Corona-Zeit Solidarität enorm wichtig ist. Vor allem für Berufsgruppen, die besonders betroffen sind - wie Künstler, Musiker oder die Gastronomie. Genauso wie Pflegekräfte und Ärzte, die aktuell Besonderes leisten müssen." Musik und Tanz könnten einem in schwierigen Situationen Momente des Glücks bescheren, so Roderfeld. Denn selbst in dieser Zeit solle man den Spaß nicht verlieren.

Mehr als 6.000 Aufrufe hat das Hagedorn-Video mittlerweile schon, Tendenz steigend. Die Resonanz ist durchweg positiv. "Wahnsinns-Aktion, einfach super", kommentiert ein Nutzer unter dem Beitrag.

Hagedorn hat nun drei weitere Gütersloher Firmen nominiert und aufgefordert, zu tanzen: Jetzt sind das Autohaus Mense, der Gütersloher Reifenhändler Kuzka und den FC Gütersloh gefragt. Ob sie sich auch vom Tanzfieber anstecken lassen?

Diese Gütersloher tanzen sogar durch die Stadt

Der Gütersloher Fitness- und Sportnahrungsshop „Great Body" hat sich tatsächlich auch schon ausprobiert. Das Team hat bereits Anfang des Monats ein Video veröffentlicht, in dem beiden Inhaber voller Elan durch Gütersloh tanzen.

Sie performen unter anderem vor Fitnessstudios, die aufgrund der aktuellen Corona-Auflagen geschlossen bleiben müssen. „Durchhaltevermögen für alle Selbstständigen und Unternehmer, die wegen der Situation leiden müssen, weil sie nicht arbeiten dürfen", schreiben sie dazu.

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