LZ-Cup-Endrunde: Arminias Salger zieht eine „Hammergruppe“

Dietmar Welle

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LZ-Cup-Endrundenauslosung: Der Bielefelder Fußball-Profi Stephan Salger, ein sympathischer Vertreter seiner Zunft, präsentiert mit Barbara Lucas von der LZ-Marketing-Abteilung den Pokal für die Sieger der Damen- und Herrenmannschaften. - © Vera Gerstendorf-Welle
LZ-Cup-Endrundenauslosung: Der Bielefelder Fußball-Profi Stephan Salger, ein sympathischer Vertreter seiner Zunft, präsentiert mit Barbara Lucas von der LZ-Marketing-Abteilung den Pokal für die Sieger der Damen- und Herrenmannschaften. (© Vera Gerstendorf-Welle)

Detmold. Großes Kino am Dienstagabend im Haus der Giesdorf Mediengruppe in der Detmolder Ohmstraße. Zur Auslosung der am Sonntag, 12. Januar, ab 10 Uhr in der Lemgoer Phoenix-Contact-Arena stattfindenden Endrunde um den LZ-Cup der Männer und Frauen stand mit Stephan Salger der langjährige Profi des Fußball-Zweitliga-Spitzenreiters DSC Arminia Bielefeld dem LZ-Redakteur Sebastian Lucas Rede und Antwort.

Im Beisein der Sponsoren Lippische, Sparkassen, Bad Meinberger Mineralbrunnen, Lippische Landes-Brandversicherungsanstalt, Herforder Pils und Kühlmuss & Grabbe, der Vereinsdelegierten und der Vertreter der lippischen Fußballkreise Detmold und Lemgo gab Salger, immerhin seit dem Jahr 2012 bei den Blauen unter Vertrag, einen Einblick ins Profidasein, das er variabel als Innen- oder Außenverteidiger und als Sechser gestaltet. Den aktuellen Aufschwung mit der Aufstiegsoption führt der 29-Jährige nicht zuletzt auf Trainer Uwe Neuhaus zurück: „Der Coach hat einen klaren Plan, eine exzellente Menschenführung, und wir haben eine super Mentalität. Wir Spieler dürfen Fehler machen. Aber dadurch werden es immer weniger."

Fotostrecke: Auslosung der LZ-Cup-Endrunde

Als einer der dienstältesten Arminia-Profis weiß Salger, wovon er spricht, als es um die Finanzen der Ostwestfalen ging: „Ich habe jeden einzelnen Monat mein Geld pünktlich bekommen." Im sportlichen Bereich sei neben Neuhaus Samir Arabi, der Manager, sein erster Ansprechpartner. Sein persönlicher Wunsch zur Jahreswende, den er in den Bergen mit Freunden und Freundin bei Raclette verbracht hat, sei, dass „die Buschfeuer in Australien" ausgehen.

Für die Zeit nach der Profikarriere sorgt der gebürtige Dürener vor, hat vor einigen Jahren sein Abitur nachgemacht und hospitiert derzeit im Bielefelder Stützpunkt in Steinhagen.Bei der Auslosung gab es keine Probleme. Salger zog locker-flockig die Paarungen aus dem Pokal und sorgte mit der Zusammensetzung der Gruppe 3 für Stimmung im Plenum.

Die Gruppen im Überblick

Gruppe 1: TuS WE Lügde, SC Bad Salzuflen, TuS Eichholz-R., FC Augustdorf

Gruppe 2: RSV Barntrup, SF Berlebeck-H'kirchen, TuS Asemissen, TuS Ahmsen

Gruppe 3: Post-TSV Detmold, TBV Lemgo, SVE Jerxen-Orbke, TuS Lipperreihe

Die Halbfinals der Frauen:

SF Berlebeck-Heiligenkirchen - TSV Sabbenhausen
FC Donop-Voßheide - SG Lieme/Bexterhagen


Die Stimmen zur Auslosung

„Wer den Cup holen will, muss bereit sein, jeden zu schlagen." Dietmar Welle,Lippische Landes-Zeitung

„Die Gruppe 3 ist die absolute Hammergruppe. Aber sonst sehe ich das Feld gut verteilt. Die Kreise Detmold und Lemgo sind ebenfalls gut verteilt. Spannung ist garantiert. Es gibt keinen klaren Favoriten."Werner Fritzensmeier,Vorsitzender des FuL-Kreises Lemgo

„Ich habe mir etwas anderes gewünscht. In allen Gruppen ist alles drin. Aber wir wollen vor allem Spaß haben und einen schönen Tag verbringen. Die ,3’ ist die Hammergruppe."Lothar Köhnemann,Fußball-Chef des TuS Ahmsen

„Wir hatten nicht das größte Glück. Aber wer gewinnen will, muss alle schlagen."Bastian Möller,Co-Trainer des SVE Jerxen-O.

„Nichts ist einfach in der Endrunde. Die Gruppen 1 und 3 sind für mich die stärksten. Die 2 fällt dagegen leicht ab. Favoriten? Schwer. Aber Post-TSV Detmold zählt dazu. Und Lügde ist mein Außenseitertipp."Gottfried Dennebier,Vorsitzender des FuL-Kreises Detmold

„Wir nehmen es, wie es kommt. Aber die Gruppe 3 ist schon ein Brett und das Weiterkommen schwierig."Ralf Brokmann,Trainer des Post-TSV Detmold

„Spannend ist es. Die Tagesform entscheidet. In Gruppe 2 ist alles möglich."Carsten Skarupke,Trainer des TuS Asemissen

„Bester Zweiter wird schwer."Frank Schröder, Pressewart des TBV Lemgo

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