TBV-Handballer in Polizeigewahrsam

Jörg Hagemann

Der TBV Lemgo Lippe möchte kein schiefes Bild abgeben und wird sich im Laufe des Tages zu den Vorwürfen erklären. - © Jörg Hagemann
Der TBV Lemgo Lippe möchte kein schiefes Bild abgeben und wird sich im Laufe des Tages zu den Vorwürfen erklären. (© Jörg Hagemann)

Aufregung beim TBV Lemgo Lippe. Mit 14 Spielern ist der deutsche Handball-Pokalsieger zum European-League-Qualifikationshinspiel nach Island geflogen. Doch die Rückkehr traten lediglich 13 Spieler an.

Nachdem Teile der Mannschaft am Mittwochabend in der Innenstadt von Reykjavik unterwegs waren, soll es zu einem Zwischenfall gekommen sein.

"Wegen des Verdachts eines Sexualdelikts wurde der Spieler kurz vor der Abreise des Teams in polizeiliches Gewahrsam genommen, befragt und bereits am Donnerstagabend wieder entlassen", heißt es in der Stellungnahme, die der TBV am Freitagnachmittag veröffentlicht hat. Der Spieler wird am Samstag in Deutschland zurückerwartet.

Da dem Verein die konkreten Vorwürfe nicht bekannt seien, könnten keine weiteren Stellungnahmen dazu abgegeben werden. Nach Abschluss des Verfahrens wolle man die Öffentlichkeit informieren und, falls erforderlich, "sicherlich auch angemessen reagieren".

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