Offroader treffen sich erstmals in Hörste

Sie lieben unwegsames Gelände

Sandra Castrup

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Freunde von geländegängigen Wagen: Sebastian Vogt, Andrea Becke, Marc Thimm, Oliver Behrendt, Dennis Asseln sowie Janett Geilert (von links) an einem umgebauten Landrover. - © Sandra Castrup
Freunde von geländegängigen Wagen: Sebastian Vogt, Andrea Becke, Marc Thimm, Oliver Behrendt, Dennis Asseln sowie Janett Geilert (von links) an einem umgebauten Landrover. (© Sandra Castrup)

Lage-Hörste. Mit einem Vierrad-Antrieb durchs Gebirge zu fahren, macht ihnen mehr Spaß, als mit einer Familien-kutsche durch die Innenstadt zu rollen. Viele, die das Abenteuer abseits des Asphalts lieben, waren am Samstag zum ersten Wintertreffen der Offroad-OWL-Interessengemeinschaft an der Gaststätte Bienschmidt in Hörste zusammengekommen.

„Wir sind überwältigt von der Resonanz", verrieten Oliver Behrend und Andrea Becke, die das Treffen organisiert hatten, mit Blick auf die gut 50 Fahrzeuge. Dass sich unter einer dicken Dreckschicht ein Land Rover, Jeep oder Suzuki versteckt, war bei den meisten nicht mehr zu erkennen. „Offroader lieben das unwegsame Gelände und müssen in Kauf nehmen, wenn sie in der einen oder anderen Waschstraße Hausverbot bekommen", lachten Sebastian Vogt und Dennis Asseln.

Es sei schön, sich hier mit Gleichgesinnten auszutauschen, bestätigten die beiden. „Wir kannten uns bisher alle nur aus Netzwerken und Foren im Internet, heute trifft man sich endlich persönlich", schwärmte Andrea Becke, während sie jeden Neuankömmling persönlich begrüßte.
Nicht nur aus Lippe, auch aus dem Ruhrgebiet und den Niederlanden waren Fans mit den verschiedensten Geländewagen angereist, vom SUV über den ATV (All Terrain Vehicle) bis hin zu Quad oder Buggy.

„Es geht nicht nur um das Fahren an sich, sondern um dieses Gefühl von Freiheit und Lagerfeuerromantik", beschrieb Jens Warncke das Hobby. „Leider darf man sich nicht mehr legal in der Natur mit seinen Fahrzeugen treffen. Deshalb nutzen wir spezielle Parkanlagen." Die Senne würde sich dafür förmlich anbieten, gab Oliver Behrendt schmunzelnd zu Protokoll. „Ich habe die Hoffnung, dass auch hier in der Gegend mal ein Gelände freigegeben wird", so der 49-Jährige Schloß Holter. „Wir Offroader sind mehr mit der Natur verbunden, als viele Menschen glauben. Natürlich fahren wir mal über einen Ast, aber wir wollen nichts beschädigen."

Aufgrund des großen Interesses an diesem ersten Wintertreffen planen die Offroader ein nächstes zum Saisonabschluss im September. „Dann kommt auch das Fernsehen", ist Oliver Behrendt von der Magnetwirkung überzeugt.

Mehr Informationen unter www.offroad-owl.de

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