Feuer in Freikirche in Augustdorf - Ermittler schließen Brandstiftung aus

Andreas Barnekow

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Vollbrand des Dachstuhls einer Garagenanlage - © Freiwillige Feuerwehr Augustdorf
Vollbrand des Dachstuhls einer Garagenanlage (© Freiwillige Feuerwehr Augustdorf)

Augustdorf. Großeinsatz für die Augustdorfer Feuerwehr: In der Nacht zum Sonntag ist der Dachstuhl einer größeren Garage auf dem Gelände der Baptisten-Brüdergemeinde an der Haustenbecker Straße abgebrannt. Von Brandstiftung gehen die Ermittler aber momentan nicht aus, wie es in einem Bericht am Sonntagabend hieß.

Gegen 0.40 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, der gesamte Löschzug rückte aus. „Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Dachstuhl bereits in Vollbrand", berichtet Feuerwehrleiter Jörg Diekmann auf Anfrage der LZ. Aufgrund von Bastel- und Baumaterial aus Holz, das auf dem Dachboden der Garage gelagert wurde, hätten die Flammen viel „Nahrung" bekommen, was die Bekämpfung des Feuers erschwert habe, so Diekmann weiter.

Weil der Dachstuhl einsturzgefährdet war, konnte die Feuerwehr nur von außen löschen. Dank einer sogenannten „Riegelstellung" beim Löschen konnten die 32 Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Wohnhäuser verhindern. Um die Flammen endgültig zu ersticken, mussten die auf dem Dachboden der Garage gelagerten Baumaterialien auseinandergezogen werden, da sich mehrere Glutnester gebildet hatten. Zu guter Letzt wurde das gesamte Brandgut mittels Löschschaum abgedeckt.

Garagen-Dachstuhlbrand - © Freiwillige Feuerwehr Augustdorf
Garagen-Dachstuhlbrand (© Freiwillige Feuerwehr Augustdorf)

Der Dachstuhl brannte völlig aus, an den Garagengebäuden selber sei kein nennenswerter Schaden entstanden, so Tarik Gützlaff, Pressesprecher der Augustdorfer Feuerwehr. Gegen 6 Uhr war der Einsatz für die Feuerwehr beendet. Wie die Polizei mitteilt, entstand ein Sachschaden von mindestens 15.000 Euro. Die Brandursache ist bisher unklar. Am Sonntagabend gaben die Ermittler bekannt, dass sie ein Fremdverschulden ausschließen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich bei der Kripo unter Tel. (05231) 6090 zu melden.

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