Heimatverein Augustdorf auf großer Fahrt

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Ein letzter Höhepunkt der Reise des Heimatvereins Augustdorf war die Einkehr im Museumscafé in Börry. - © Heimatverein Augustdorf
Ein letzter Höhepunkt der Reise des Heimatvereins Augustdorf war die Einkehr im Museumscafé in Börry. (© Heimatverein Augustdorf)

Augustdorf. In den Harz führte die Bus-Wochenendfahrt des Heimatvereins Augustdorf. Zur Begrüßung gab es für jeden der 42 Teilnehmer eine kleine Aufmerksamkeit: für die Herren etwas zur Durchsicht (Brillenputztuch), für die Damen etwas zur Erfrischung (Erfrischungstuch) und zur Stärkung für alle etwas Süßes.

Die erste Station war das Gasthaus Winkelvoß in Einbeck-Vogelbeck. Hier erwartete die Teilnehmer laut Pressemitteilung ein großartiges Frühstück. Gut gestärkt ging es nach einem kleinen Spaziergang durch den schön angelegten Bauerngarten des Gasthofes zu der zweiten Station – das Uhrenmuseum in Bad Grund. Das Museum gehört mit seinen etwa 1600 Exponaten aus rund 600 Jahren Zeitmessung zu einer der größten privaten Sammlungen Europas. Hier wusste der Museumsführer einiges über die imposanten Turmuhren und die kleinsten Kuckucksuhren zu erzählen. Sehr interessant waren auch die Uhren mit vielen verschiedenen Schlagwerken, vom einfachen Schlag bis hin zu komplizierten Melodien.

Nach kurzer Weiterfahrt wurde Goslar mit seiner Kaiserpfalz erreicht. Hier gab es genug Gelegenheit, sich die Beine zu vertreten, eine Kleinigkeit (oder auch mehr) in den schönen Cafés oder Gasthäusern zu essen oder zu trinken, den Turm der Marktkirche (218 Stufen!) zu besteigen oder einfach nur die Seele baumeln zu lassen auf den vielen Bänken innerhalb der Stadt. Am Nachmittag gelangten die Augustdorfer dann an ihren Zielort: Das Ahorn Harz Hotel in Braunlage. Nach einem Abendessen saßen viele Heimatfreunde bei schönstem Wetter noch auf der Terrasse zusammen und so wurde der Tag gemütlich beendet.

Glück mit dem Wetter

Auch am Sonntag meinte der Wettergott es gut. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es bei strahlendem Sonnenschein zur Oker-Talsperre. Hier wartete bereits die MS Aquamarin auf die Gruppe. Eine 90-minütige Schifffahrt stand an. Da man diese nicht ohne Essen überstehen kann, gab es an Bord noch eine kräftige Erbsensuppe. Hier erfuhren die Teilnehmer viel über die Entstehung der Oker-Talsperre. Ein letzter Höhepunkt der Reise war dann die Einkehr im Museumscafé in Börry. Nach der Stärkung mit hausgemachtem Kuchen konnte der Museumshof besichtigt werden. Es gab viel zu sehen: Die Herren fanden die Treckerausstellung und die Werkstätten sehr interessant und die Frauen schmunzelten über die Waschküche mit der aufgehängten Wäsche und den alten Küchengeräten. In der Kirche konnte man etwas Ruhe finden.

Bei der Rückfahrt nach Augustdorf wurde dem Busfahrer noch einmal alles abverlangt. Die normale Strecke war gesperrt – es folgten unzählige Umleitungen (eine davon mit 20-prozentigem Gefälle). Doch auch das hat dieser mit Bravour gemeistert. Gegen 18.30 Uhr kam die Gruppe wieder in Augustdorf an und alle waren sich einig: Das war wieder eine tolle Wochenendfahrt! Sie bedankten sich bei dem Organisationsteam sehr herzlich und gaben gleich den Auftrag an das Team, die nächste Fahrt doch wieder zu planen.

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