Augustdorf. 40 neue Plätze werden für die Offene Ganztagsgrundschule (OGS) in der Grundschule an der Senne entstehen. Der Gemeinderat stimmte der Investition einstimmig zu - es gab jedoch auch Kritik. Geplant ist ein Neubau mit zwei Gruppenräumen am sogenannten Unterstufentrakt. Dieser soll baulich so konzipiert werden, dass er einer weiteren Schulentwicklung am Standort der Grundschule nicht entgegensteht. Denn das Schulgebäude muss saniert beziehungsweise erweitert werden, was seit Jahren bekannt ist. Was genau passieren soll, steht jedoch noch nicht fest. Augustdorf erhält 558.000 Euro an Fördergeld zur Schaffung der zusätzlichen OGS-Plätze. Der zusätzliche Eigenanteil der Gemeinde beträgt 15 Prozent. Die Gesamtinvestitionssumme beträgt somit 641.700 Euro. Der Ratsbeschluss eilte: Die Förderung muss bis zum Ende des Jahres beantragt werden. Baulich umzusetzen sind die Gelder bis Ende 2026. Kritik kam vonseiten der SPD. Zwar solle in Bildung investiert werden, die Fördermittel hätten jedoch sinnvoller in die Sanierung des Grundschulgebäudes fließen sollen, meinte Mats Uffe Schubert. Der Unterstufentrakt müsse saniert werden, die Fenster seien undicht. „Es ist nicht der richtige Ansatz.“ Schubert gab der Verwaltung den Auftrag zu prüfen, ob die Sanierung machbar sei. Die Ausführungen monierte Lutz Müller (DBA). Das sei nun etwas Neues, dazu hätte die Fraktion vorher einen Antrag stellen sollen.