Bad Salzuflen-Wüsten. Mit Wohnwagen, drei Antennen und drei Masten – der höchste misst stolze 13 Meter – sind jetzt Bad Salzuflens Funkamateure auf dem Windberg im Einsatz gewesen. Anlass war ein 24-stündiger Funkwettbewerb des Deutschen Amateur-Radio-Clubs (DARC), an dem sie nonstop 24 Stunden teilnahmen und der gleichzeitig als Notfunkübung diente. Zwar stehen die offiziellen Ergebnisse des Wettbewerbs noch aus, doch eines ist bereits sicher: Die Salzufler Funker haben insgesamt 59.000 Kilometer per Ultrakurzwelle (UKW) überbrückt – und damit ebenso viele Punkte gesammelt. Funken in Schichten Das berichtet Christian Nordmann, Vorsitzender des Amateurfunk-Ortsverbands Bad Salzuflen. Verbindungen gelangten unter anderem bis nach Schweden und Tschechien. Die besten Teams hätten aufgrund von „massiv höherem technischen Aufwand“ wohl mehr als doppelt so viele Punkte erreicht, schätzt Nordmann. „Allein aus Deutschland haben vermutlich rund 1500 Teilnehmer mitgemacht, europa- oder weltweit waren es sicherlich mehr als 4000“, schätzt der Hobbyfunker. Das vierköpfige Team aus Bad Salzuflen funkte in Schichten – unterstützt, wie Nordmann mit einem Schmunzeln betont, „von unseren Frauen“. „Grüne“ Energieversorgung Die Funker sind regelmäßig auf dem Windberg aktiv und nehmen an verschiedenen Wettbewerben teil. Eine Neuerung in diesem Jahr: Statt wie bisher auf Generatoren setzten sie für die Energieerzeugung vollständig auf Solarstrom und Batterien. Der Windberg, mit je nach Quelle 257 oder 266 Metern die höchste Erhebung Bad Salzuflens, bot den Funkern erneut ideale Bedingungen für ihr Hobby.