Ein „Pluspunkt“ für Barntrup

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Derzeit wirkt der Platz noch trostlos. Mit der Förderung von Bund und Land soll sich das bald ändern. - © Stadt Barntrup
Derzeit wirkt der Platz noch trostlos. Mit der Förderung von Bund und Land soll sich das bald ändern. (© Stadt Barntrup)

Barntrup. Gute Nachrichten aus der Landeshauptstadt: Das Ministerium für Kommunales, Bauen und Gleichstellung hat mitgeteilt, dass die Stadt Barntrup für die Modernisierung des Multifunktionsplatzes im Bereich des Barntruper Zentrums eine Förderung von 307.000 Euro erhält.

„Wir sind sehr dankbar für die Möglichkeit, die uns das Land NRW eröffnet“, betont Bürgermeister Borris Ortmeier in einer Pressemitteilung. Die Stadt plane den schon vorhandenen Platz, der mittlerweile sehr in die Jahre gekommen ist und immer weniger genutzt werde, grundlegend zu modernisieren. Damit könne die Attraktivität im Herzen Barntrups weiter gestärkt werden.

In diesem Jahr hatte die Stadt bereits in das Leader-Projekt „Fitnessanlage auf der Faulen Wiese“ investiert. „Die jetzige Förderung von Bund und Land kommt genau zur richtigen Zeit“, betont Ortmeier. Mit dem städtischen Freibad, dem Kinderspielplatz, einem Campingplatz sowie dem Naherholungsgebiet Barntruper Süden gebe es ein ansprechendes und attraktives Angebot für Jung und Alt.

Platz für Volleyball, Basketball und Fußball

Auf einer Fläche von 45 mal 27 Meter soll ein Kunststoffspielfeld entstehen, welches sowohl als Ganzes als auch in Teilen nutzbar sein wird. Durch unterschiedliche Markierungen werden neben zwei Volleyballfeldern auch ein Basketball- sowie ein Fußballfeld zu finden sein. Auf dem neuen und frei zugänglichen Areal soll es zudem die Möglichkeit geben, auf zwei neuen Outdoor-Tischtennisplatten zu spielen. Die Stadt plant mit Investitionen in Höhe von 307.000 Euro die Erstellung des Multifunktionsplatzes und alle weiteren begleitenden Maßnahmen zu realisieren. Dabei werden durch die Aufnahme in das Förderprogramm 2020 nicht nur 90 Prozent der Gesamtkosten durch den Bund und das Land gefördert, sondern auch die sonst üblichen zehn Prozent Eigenanteil übernommen.

Durch die Initiative einiger Eltern wurde die Politik auf den Wunsch nach einem Spielfeld für unterschiedliche Sportarten und die Förderoptionen des Landes aufmerksam. „Die Ratsfraktionen haben mit ihrem Beschluss für die Antragstellung im Förderprogramm ,Investitionspakt Förderung von Sportstätten‘ den richtigen Riecher bewiesen“, lobt der Bürgermeister die Entscheidung. Die Verwaltung und das beteiligte Fachbüro haben in kurzer Zeit einen umfassenden Förderantrag auf die Beine gestellt, dafür gebühre allen Beteiligten ein besonderer Dank. „Das ist ein Riesenchance für Barntrup und ein echter Pluspunkt für die Freizeitgestaltung im Stadtkern“, freut sich Borris Ortmeier.

Der Lohn der Arbeit soll schon im nächsten Jahr sichtbar und für alle Barntruper nutzbar sein, die Stadt plant die Fertigstellung der Maßnahme für den Spätsommer.

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