Im Barntruper Kinderhaus geht's hoch hinaus

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Renate Eickmeier, Leiterin des Kinderdorfs „Lipperland" begutachtet die Kletterwand mit den Förderern. (v.l.n.r. Stefan Tönebön, Präsident des Lions Club Blomberg, Arnold Heistermann vom Lions Club, Dr. A. Heinrike Heil, Vorsitzende der Dr. Karl Fischer-Stiftung und Jörg Lohmann, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung). - © Lippeimpuls/Dr. Karl Fischer-Stiftung
Renate Eickmeier, Leiterin des Kinderdorfs „Lipperland" begutachtet die Kletterwand mit den Förderern. (v.l.n.r. Stefan Tönebön, Präsident des Lions Club Blomberg, Arnold Heistermann vom Lions Club, Dr. A. Heinrike Heil, Vorsitzende der Dr. Karl Fischer-Stiftung und Jörg Lohmann, stellvertretender Vorsitzender der Stiftung). (© Lippeimpuls/Dr. Karl Fischer-Stiftung)

Barntrup. Im Westfälischen Kinderdorf „Lipperland“ in Barntrup finden benachteiligte Kinder und Jugendliche ein Zuhause und eine Zukunft. Sie leben in verschiedenen Wohngruppen sowie Kinderdorffamilien und erfahren Unterstützung bei einem selbstständigen Leben im Alltag. Nun hat das Kinderdorf eine neue Kletterwand erhalten. Finanzielle Unterstützung gab es von der Dr.-Karl-Fischer-Stiftung für Ausbildungsförderung und dem Lions-Club Blomberg.

„Kindern aktive Freizeitbeschäftigungen zu ermöglichen, liegt uns aber ebenso am Herzen. Deswegen haben wir die Anschaffung einer Kletterwand gerne unterstützt“, erklärt Dr. Heinrike Heil, Beiratsvorsitzende der Stiftung, in einer Pressemitteilung. 6000 Euro gab die Stiftung hierfür. Denn: Regelmäßiges Klettern verbessert die Flexibilität, die Hand-Augen-Koordination und das Gleichgewicht. Und auch der Lions-Club Blomberg fand Gefallen an dem Spendenprojekt. „Gerade in der jetzigen Zeit ist die sportliche Betätigung für die Kinder enorm wichtig“, so Arnold Heistermann vom Lions-Club.

Heimat und Ausbildung

In Kinderdorffamilien finden junge Menschen Heimat und ein Umfeld, in dem sie sich ihren Talenten entsprechend entwickeln können. „Dort können sie ihre Chancen ergreifen und engagiert die eigene Zukunft gestalten. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die Möglichkeit, zum Beispiel im Kinderdorf eine Ausbildung zu machen“, informiert Renate Eickmeier, Leiterin des Kinderdorfes. Vier Ausbildungsbereiche gibt es im Kinderdorf in Barntrup: den Garten-Landschaftsbau, die Tischlerei sowie die Küche und die Malerei.

Mit der Gründung der Dr.-Karl-Fischer-Stiftung wurden die Ausbildungsbereiche gezielt ausgebaut. Das Kinderdorf hat seit Start der Ausbildungstätigkeiten im Jahr 2003 mehr als 40 junge Menschen ausgebildet. „Es ist wichtig, dass wir auch weiterhin die Ausbildung im Kinderdorf unterstützen und damit den Jugendlichen einen Weg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft ermöglichen“, so Heil.

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