Kalletal. Einen Einkaufsgutschein für Lebensmittel in Höhe von 20 Euro, ein Zuschuss von 300 Euro für ein energiesparendes Haushaltsgerät oder eine finanzielle Hilfe bei Stromschulden: Menschen mit geringem Einkommen und in akuten Notsituationen können in Kalletal auf finanzielle Unterstützung hoffen.
Die Gemeinde Kalletal wird über den Stärkungspakt NRW „Gemeinsam gegen Armut“ ab dem 15. November rund 33.000 Euro an berechtigte Bürger über sogenannte Einzelfallhilfen weitergeben. Die Aktion geht nur über eine kurze Zeit, teilt die Gemeinde mit. Der Kreis der Berechtigten beinhaltet dabei die Empfänger von Transferleistungen wie Bürgergeld, Wohngeld, Grundsicherung, Sozialhilfe oder Asylleistungen.
Hilfen gibt es nur kurze Zeit
Die digitalen Solidarpässe können nur kurze Zeit im Rathaus beantragt werden, weil das landesweite Förderprogramm nur auf dieses Jahr angelegt ist. Ab dem 15. November wird eine Registrierungsstelle in der Rintelner Straße 3 im Rathaus eingerichtet. Berechtigte bringen ihren aktuellen Bewilligungsbescheid, gegebenenfalls den Nachweis über Stromschulden und den Ausweis mit. Die Termine werden über ein Buchungssystem im Internet gebucht über www.kalletal-solidaritaet.de. Alle Berechtigten können hier vorab ihre Daten eintragen. Termine können gebucht werden montags bis mittwochs von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr. Zudem besteht donnerstags von 16 bis 18 Uhr sehr begrenzt die Möglichkeit der Registrierung.
Fördermittel sind auf das Jahr 2023 begrenzt