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Regionale Kultur

Subkultur, Jazz und Hecken: Lippes kulturelle Vielfalt wird gefördert

Das Burgbeben 2025 sorgte für Furore. © FlyingX Media

Kreis Lippe. Das Land Nordrhein-Westfalen hat zehn Projekte aus der Kulturregion Ostwestfalen-Lippe zur Förderung im Rahmen des Regionalen Kultur Programms NRW empfohlen.

„Gemeinsam mit neun bereits bewilligten mehrjährigen Projekten fließen im Jahr 2026 somit erneut deutlich mehr als eine halbe Million Euro aus dem Landesförderprogramm in die Region“, erklärt die OstWestfalenLippe GmbH in einer Pressemitteilung.

Vielfältige Projekte stärken die Kulturregion OWL

Drei lippische Projekte wurden nach Angaben der OWL GmbH empfohlen:

Das Netzwerk „Burgbeben Strnbrg“ wird rund um die evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Bega organisiert. Das Subkultur-Festival für Jugendliche und junge Erwachsene an der historischen Burganlage in Extertal setzt ein starkes kulturelles Zeichen im ländlichen Raum und erreicht Besucher aus ganz OWL und darüber hinaus.

Mit dem Projekt „Welt im Dorf – Dorf in der Welt“ lädt ein Netzwerk rund um den Heimat- und Verkehrsverein Schwalenberg fünf international tätige Jazzmusiker ein. Es entsteht ein Projekt, das lokal verankert ist, regional ausstrahlt und zugleich international sichtbar macht, wie engagierte Kulturarbeit im ländlichen Raum urbane Wirkung entfalten kann.

Abgerundet wird die Liste durch das Hecken-Festival „Auf’s Land zum ersten Weißdorn“ des Europäischen Laboratoriums (Schwalenberg), ein innovatives Festivalformat im ländlichen Raum, das Kunst, Naturerlebnis und gemeinschaftliche Aktivitäten auf neue Weise miteinander verbindet.

Weitere Informationen zur RKP Förderung und der Arbeit des OWL Kulturbüros finden sich unter www.ostwestfalenlippe.de/owl-gmbh/owl-kulturbuero

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