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Zum Denkmaltag gibt es in Lemgo Musik im Museum und Führungen durch Fachwerkhäuser

Lemgo. Beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 8. September, gibt es zahlreiche Angebote in der alten Hansestadt - im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake bei freiem Eintritt auch mit Live-Musik. Das Museum zeigt passend zum Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ seine Schätze. Der Eintritt ist von 10 bis 18 Uhr frei.

In der aktuellen Ausstellung “Echt griffig! So fühlt sich die Weserrenaissance an” hat das Museumsteam 14 Werke in der Dauerausstellung mit einer Taststation ausgestattet. Dabei können Besucher herausfinden, wie sich eine Einhornstange oder eine Purpurschnecke anfühlen und was das überhaupt ist.

Außerdem gibt das Ensemble Boulevard Baroque um 11 und 15 Uhr sogenannte Walking Concerts an fünf Orten in der Dauerausstellung. Auch hierfür ist der Eintritt frei. Das Museum bittet um Anmeldung unter Tel. (05261) 250-2190. Zu hören sind Werke von Händel, Telemann, Bach und weiteren Komponisten.

Darüber hinaus weist die Stadtverwaltung auf weitere Einblicke in öffentliche und private Häuser und in Museen, auf Führungen und Rundgänge hin. In der Innenstadt gibt es für Kinder ab sechs Jahren und ihre Eltern einen „Denk-mal!“-Stadtrundgang auf historischen Spuren mit dem Stadtarchiv. Auch zur 900-jährigen Geschichte des Hauses zur Lippe gibt es einen Rundgang.

Brauerei und Tankstelle geöffnet

Margit Lenniger bringt den Teilnehmern einer Führung über das Gelände den früheren Lippehof (heute Engelbert-Kaempfer-Gymnasium) näher. In der Hamelner Straße lockt die ehemalige Brauerei mit einer Einführung in die Lemgoer Bierbrautradition. Es gibt erneut einen Einblick in das ehemalige Hanse-Center, dessen Häuser derzeit umfangreich saniert werden. Auch die historische Tankstelle „Kieker“ am Steinweg, das Haus Wippermann in der Kramerstraße und das Vereinshaus von „Alt Lemgo“ in der Breiten Straße öffnen ihre Türen. Zu den weiteren Anlaufstellen gehören der Stumpfe Turm und die ehemalige „Neue Apotheke“ in der Mittelstraße 61.

Wie die Stadt weiter mitteilt, zeigt ein Rundgang durch Brake, wie aus dem kleinen Dorf der große Stadtteil wurde. Auch die Ölmühle am Schloss Brake ist geöffnet. In Lüerdissen-Luhe gibt es Einblicke in eines der wenigen noch erhaltenen Zweiständer-Hallenhäuser in Lemgo, das sich in Privathand befindet. Ganz anders sieht die Technische Hochschule OWL aus, deren Hauptgebäude seit 2017 unter Denkmalschutz steht und auf deren Gelände es eine Führung gibt.

Auch die Museen ihre Türen. Das Frenkel-Haus ist am Nachmittag geöffnet. Im Hexenbürgermeisterhaus gibt es zwei Führungen. Im Junkerhaus gibt es drei Führungen.

Weitere Informationen finden sich in einer Broschüre, die im Schmiedeamtshaus und bei Lemgo Marketing ausliegt, aber auch im Internet auf www.lemgo.de und auf www.museum-schloss-brake.de.

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