Lemgo. Die Sonderausstellung “Alles außer irdisch. Sternstunden der Astronomie”, die aktuell im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake zu sehen ist, entpuppt sich als absoluter Publikumsmagnet. Kein Wunder, dass sie nun aufgrund der großen Nachfrage bis zum 22. Juni verlängert wird. Flankierend findet am Donnerstag, 22. Mai, um 18 Uhr eine Podiumsdiskussion statt: „Wie glaubwürdig ist Astrologie?“ lautet die Fragestellung. Kann man Astrologen glauben? Astrologe Dr. Wolfgang Steven, Bente Kähler von der Sternwarte Ubbedissen und Dr. Susanne Hilker, Kuratorin der aktuellen Ausstellung, diskutieren miteinander, was uns die Sterne verraten können und ob wir Horoskopen wirklich trauen können. Dr. Steven ist geprüfter Astrologe des Deutschen Astrologenverbandes DAV), der größten Astrologen-Zusammenschlusses im deutschsprachigen Raum. Er wird an dem Abend ein individuell für Moderatorin Silke Buhrmester, stellvertretende Chefredakteurin der LZ, erstelltes Horoskop präsentieren. Haben Sternzeichen einen Einfluss auf unseren Charakter? Können Horoskope die Zukunft vorhersagen? Wie hat Steven das Horoskop erstellt, welche Aussagen enthält es und passt es überhaupt zu der Moderatorin? Das sind nur einige Fragen an dem Abend. Der Eintritt ist kostenlos, Anmeldungen über Tel. (05261) 2502190 oder per Mail an kasse@museum-schloss-brake.de. 5000. Besucherin geehrt Wie beliebt das Thema ist, zeigt sich auch an den Besucherzahlen. Das Museums-Team hat gerade die 5000. Besucherin begrüßt: Celin Plener, die gemeinsam mit Hayder Redzic das Museum in Lemgo angesteuert hat, weil sich beide seit der Kindheit für das Thema Astronomie interessieren. “Die Ausstellung ist ganz wunderbar! Besonders gut haben uns die Mitmachstationen gefallen”, sind sich die beiden Detmolder einig. Museumsleiterin Silvia Herrmann hat ihnen zur Feier des Tages eine faszinierende Fotografie aus dem Weltall überreicht. Meteorit zum Anfassen “Wir freuen uns sehr, dass die Ausstellung bei den Besuchern so gut ankommt. Vielleicht liegt es daran, dass man nicht nur gucken und staunen, sondern auch mitmachen darf. Es gibt beispielsweise einen Meteoriten zum Anfassen und ein Planeten-Memory. Außerdem kann man herausfinden, wie viel man auf dem Mond wiegt”, sagt Herrmann. Ermöglicht wurde die Ausstellung durch die freundliche Unterstützung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Es handelt sich um eine Kooperation des Weserrenaissance-Museums Schloss Brake mit der TH OWL, der Volkssternwarte Ubbedissen, der Internationalen Amateursternwarte und dem Haus der Astronomie Heidelberg. Zu sehen ist die Ausstellung dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Auch an Feiertagen ist das Museum geöffnet.