Leopoldshöher Grüne starten ihr etwas anderes Wahlkampf-Programm

Birgit Guhlke

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Die Leopoldshöher Grünen, Nurcan Aymandir (v. l.), Anna-Lena Weiss, Birgit Kampmann, Jürgen Hachmeister und Anna Morsbach, haben ihre Wahlkampf-Aktionen vorgestellt. Dabei spielt auch das Lastenfahrrad eine Rolle. - © Birgit Guhlke
Die Leopoldshöher Grünen, Nurcan Aymandir (v. l.), Anna-Lena Weiss, Birgit Kampmann, Jürgen Hachmeister und Anna Morsbach, haben ihre Wahlkampf-Aktionen vorgestellt. Dabei spielt auch das Lastenfahrrad eine Rolle. (© Birgit Guhlke)

Leopoldshöhe. Mit Informationen, aber auch Spiel und Aktionen wollen die Leopoldshöher Grünen in den Wahlkampf zur Bundestagswahl am 26. September starten. Das Motto ihres Programms: „Klimaschutz und sozialer Zusammenhalt“.

Die Info-Stände an zentralen Plätzen im Gemeindegebiet wird es auch geben, an diesem Samstag geht es los. Aber „wir wollen einen anderen Wahlkampf machen“, sagt Birgit Kampmann. Die Frage nach Klimaschutz und gleichzeitigem sozialem Zusammenhalt treibe viele Menschen um, „wir wollen schauen, wie man das vor Ort zeigen kann“, sagt sie. Fünf Termine gibt es, an denen sich die Leopoldshöher über grüne Inhalte informieren oder mit dem Grünen-Bundestagskandidaten Robin Wagener ins Gespräch kommen können.

Am Sonntag, 29. August, heißt es ab 15 Uhr auf dem Heimathof „Das Ende der Steinzeit – vom grauen Vorgarten zur grünen Oase“. Eingeladen ist dazu Hans Dudler von der Leopoldshöher Naturschutzbund-Ortsgruppe. Kaffee und (selbst gemachten) Kuchen spendieren die Grünen.

Foodtruck des Vereins "Restlos" auf dem Marktplatz

Ein Foodtruck der Bielefelder Initiative „Restlos“ macht am Freitag, 3. September, ab 18 Uhr Station auf dem Marktplatz. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, gegen Lebensmittelverschwendung vorzugehen. In seinem Geschäft in Schildesche verkauft er Lebensmittel, die andernorts weggeworfen worden wären. Im Foodtruck werden kleine Gerichte zu kleinen Preisen aus eben diesem Obst und Gemüse serviert, dazu gibt es Smoothies. Mustafa Budumlu vom Verein Restlos erklärt zudem das Konzept.

„Spaziergang mit Robin – Mit dem grünen Kandidaten von Süd nach Nord“ heißt es am Montag, 6. September. Start ist um 15.30 Uhr an der Grundschule Süd in Asemissen. Von dort geht es am Eselbach vorbei zur nächsten Station – dem DRK an der Waldstraße. Beim DRK will sich Robin Wagener in einer „Erste-Hilfe-Challenge“ mit den Jugendrotkreuzlern messen. Mit dem Bus geht es weiter zur Feuerwehr, dort gibt es ein Gespräch mit den Feuerwehr-Kameraden, die beim Einsatz im Hochwassergebiet geholfen haben.

Die Idee vom neuen Kirchen-Café

Am Ziel, dem Marktplatz, vermutlich gegen 18.30 Uhr, stellt Pfarrerin Kornelia Schauf die Idee vom von der Kirchengemeinde geführten Café vor, das nicht mehr orange sein und heißen wird, sondern Café 104. Auch der Zebrastreifen an der Herforder Straße ist dort ein Thema.

Am Samstag, 11. September, geht es um die neue Skateranlage am alten Sportplatz Greste, die Jugendliche dort bauen wollen. Geplant ist zudem ein Turnier in einem Menschenkicker, Teams zu je 5 Spielern können sich dafür noch bei den Grünen anmelden, per Mail geht das unter gruene-leo@klickmobil.de. Sollte es regnen, werde das Turnier auf Sonntag verschoben.

Um „Energiewende vor Ort – Photovoltaik und Grüner Wasserstoff“ geht es am Sonntag, 19. September, 17 Uhr, am Solarpark Greste. Timo Broeker von der TH OWL ist dazu eingeladen.

Und wer mag, kann sich bei den Grünen ein umweltfreundliches Transportmittel leihen. Die Grünen haben bis Dezember ein Lastenrad von Transition Town Bielefeld ausgeliehen. Zum Ausprobieren.

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