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Rückblick auf das erste Jahr

„Chilli“ in Lügde feiert Geburtstag mit selbst geschriebenem Musical

Lügde. Das Lügder Kinder- und Jugendzentrum „Chilli“ hat seinen ersten Geburtstag mit etwa 130 Gästen gefeiert. „Wir haben uns riesig gefreut, dass so viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene, davon viele Eltern- und Großeltern, mit uns gefeiert haben", wird Holger Busch in einer Pressemitteilung zitiert. Er ist Koordinator beim IQ Lügde. „Chilli“ ist der offene Kinder- und Jugendtreff des IQ Lügde in Trägerschaft des SOS-Kinderdorfs Lippe.

In ihrer Begrüßung blickte „Chilli“-Leiterin Gillian König auf ein abwechslungsreiches erstes Jahr zurück: „Als wir vor einem Jahr die Türen dieses Zentrums öffneten, hatten wir eine Vision. Eine Vision von einem Ort, an dem Kinder und Jugendliche sich willkommen fühlen, wo sie sich entfalten können, wo sie Gemeinschaft erleben und ihre Talente entdecken können.“ König fuhr fort: „Heute können wir mit Stolz sagen, dass diese Vision Wirklichkeit geworden ist.“

Im vergangenen Jahr hat das Team vom IQ Lügde nach eigenen Angaben sehr viel erreicht. Zahlreiche Workshops und Veranstaltungen wurden organisiert, die es den Besucherinnen und Besuchern ermöglicht hätten, neue Fähigkeiten zu erlernen und ihre kreativen Potenziale zu entfalten. Es wurde demnach gemeinsam gelacht, gelernt, diskutiert, und es wurden Ideen ausgetauscht. Freundschaften wurden geschlossen und Netzwerke geknüpft, die über die Grenzen dieses Zentrums hinausreichen, wie es heißt.

Mädchen führen Musical auf

Als Höhepunkt der Geburtstagsfeier wurde ein Musical aufgeführt, das Mitarbeiterin Melina von Wysiecki mit Carla, Greta, Josefine, Elisabeth, Kate, Alysha, Liliana und Charlotte über ein halbes Jahr lang einstudiert hatte. Die Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren hatten sich um alles gekümmert - vom Drehbuch über die Kulissen, das Schauspiel bis hin zum Gesang. Melina von Wysiecki begleitete die Songs am Klavier. Sie koordinierte und moderierte die wöchentlichen Treffen. In der Geschichte „Unsere Reise" ging es um die Sehnsucht und den Mut, neue Dinge zu wagen.

Die Leistung der Mädchen wurde mit viel Applaus belohnt. Daniel Tölke, Vater der mitwirkenden Zwillinge Greta und Josefine, war begeistert: „Ich wusste gar nicht, dass meine Töchter so gut singen können“, sagte er.

Zum Abschluss des Nachmittags labten sich die Gäste am Buffet, für das Eltern und Kinder gekocht und gebacken hatten. Es gab verschiedene Spielmöglichkeiten und einen regen Austausch unter den Erwachsenen.

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