Hühnerfestival im Freilichtmuseum

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Hühnerfestival im Freilichtmuseum Oerlinghausen. - © Pixabay
Hühnerfestival im Freilichtmuseum Oerlinghausen. (© Pixabay)

Oerlinghausen. Dass Hasen keine Eier legen, ist bekannt. Wer weiß aber, wann und wie der Mensch auf das Huhn kam? Am Ostermontag, 18. April, von 10 bis 18 Uhr, bekommen Besucher im Archäologischen Freilichtmuseum die Geschichte der Hühnerzucht erzählt. Hauptakteur ist der Rassegeflügelzuchtverein Blomberg.

Auf neue Art werde dabei eine Schau alter Haustierrassen mit Kulturgeschichte kombiniert. Auf die Idee, die Tiere zu züchten, kam die Menschheit in der Bronzezeit. Ab 500 vor Christus tauchen sie auch in Mitteleuropa auf. Gezeigt werden alte und seltene Hühnerarten wie Araucanas, Barnevelder Zwerghühner, Schwarze Krüper, Westfälische Totleger oder Wyandotten. In einem Schaubrüter können Kinder beobachten, wie Küken schlüpfen. Etwas ältere Kinder dürfen unter dem Mikroskop Federn erkunden. Es wird ein Riesenpuzzle „Vom Ei zum Küken" geben. Mit einer Buttonmaschine und Bastelvorlagen können (Kühlschrank-)Magnete gemacht werden. Eier färben und Frühstücksbrettchen mit Hühnermotiven gravieren, stehe auch auf dem Programm.

Um 12 und 14 Uhr gibt es ein interaktives Ein-Personen-Stück des theaterpädagogischen Projekts „Hühnermobil" aus Köln. Für Kaffee und Kuchen sorgt das Tierheim Bad Salzuflen.

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