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Außergewöhnliche Zeiten

Der Kunstverein Schieder-Schwalenberg blickt zurück und voraus

Akkordeonisten Pavel Nefremov wird zum Neujahrsampfang in der Galerie Haus Bachrach aufspielen. © Dirk Schelpmeier

Schieder-Schwalenberg. Der Kunstverein Schieder-Schwalenberg blickt auf eine besondere Zeit zurück.

„Mit dem Rücktritt der ersten Vorsitzenden Helga Ntephe, die nun wieder zu ihrer eigenen Kunstproduktion zurückkehrt, endete eine sechsjährige Ära, in der der Kunstverein sich zu einer überregional geschätzten Institution im Kunstbetrieb entwickelt hat“, erklärt der Kunstverein in einer Pressemitteilung.

Förderpreis des Lions-Clubs

Als herausstechend bezeichnet der Verein die Reihen Regionale und Internationale Positionen. Ebenso sei eine Ausstellung zum Thema Inklusion von Outsider-Künstlern entstanden. Um wiederum dafür eine eigene Reihe zu entwickeln, habe der Verein den Förderpreis 2025 des Detmolder Lions-Clubs gewonnen.

Der neue Vorstand dankt Helga Ntephe für ihr nachhaltiges Wirken und ist nach eigenen Angaben froh, sie mit ihrer Expertise und Erfahrung als künstlerische Beirätin weiterhin zur Seite zu wissen. „Seit der Jahresmitgliederversammlung ist der Vorsitz vorübergehend unbesetzt. Parallel zu den Überlegungen einer Professionalisierung arbeitet der derzeit vierköpfige Vorstand im Kollektiv unter ständiger tatkräftiger Begleitung der Beiräte erfolgreich weiter“, heißt es in der Mitteilung weiter.

„Wir freuen uns auf ein spannendes Jahr 2026 - das Jahr des Übergangs“, erklärt der Vorstand. Es beginne mit dem Neujahrsempfang und gleichzeitiger Finissage der Ausstellung „Schattenland“ am Sonntag, 4. Januar, 15 Uhr, in der Galerie Haus Bachrach.

Rück- und Ausblick

Gesa Reuter wird im Namen des Vorstands einen Rückblick auf das Jahr 2025 und einen Ausblick auf die geplanten Vorhaben und Ausstellungen in 2026 geben.

Der Akkordeonist Pavel Efremov wird für ein musikalisches Highlight sorgen. Der Solist war schon in großen Häusern wie der Elbphilharmonie zu hören. Der junge Musiker tritt regelmäßig mit renommierten Ensembles auf, wie dem Gürzenich-Orchester Köln oder der Deutschen Oper am Rhein. Efremov war Stipendiat von Yehudi Menuhin Live Music Now Rhein-Ruhr und erhielt mehrere Auszeichnungen zu dem auch der Folkwang-Preis in der Kategorie Musik im vergangenen Jahr gehört.

Mehr Infos unter www.Kunstverein-schieder-schwalenberg.de

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