Kreis Gütersloh lässt vier Ärzte aus Rumänien einfliegen

Christian Geisler

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Drei Ärzte aus Rumänien unterstützen ab Sonntag, 28. Juni, die mobilen Teams des Kreises Gütersloh. - © Patrick Menzel
Drei Ärzte aus Rumänien unterstützen ab Sonntag, 28. Juni, die mobilen Teams des Kreises Gütersloh. (© Patrick Menzel)

Kreis Gütersloh. Die Sprachbarriere ist in den Unterkünften der Werkvertragsarbeiter der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh allgegenwärtig. Aus diesem Grund bekommen die mobilen Teams des Kreises Unterstützung aus Rumänien. Vier Ärzte sind am Samstagvormittag mit einer Militärmaschine am Dortmunder Flughafen angekommen. Das bestätigte Jan Focken, Pressesprecher des Kreises, auf Anfrage.

Wie lang die Mediziner bleiben, ist unklar

Von diesen vier Ärzten wird einer in den Kreis Warendorf abgestellt, drei Ärzte sind ab Sonntag, 28. Juni, im Kreis Gütersloh im Einsatz. "Letztlich bringen sie zwei Kompetenzen mit - die sprachliche und die medizinische", sagt Beate Belehrt, stellvertretende Leiterin des Referats Presse beim Kreis Gütersloh. Alle Mediziner werden in einem Hotel im Kreis Gütersloh untergebracht. Wie lange sie bleiben werden, ist noch unklar.

Am Samstagmittag hatte auch Landrat Sven-Georg Adenauer beim Besuch von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Unterstützung der vier Ärzten angekündigt. "Was die Muttersprache der Menschen angeht, sind wir gut aufgestellt", so Adenauer.

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