Detmold. Die Tabelle der Landesliga ist derzeit das Thema unter den Fußball-Fans. Inzwischen steht fest, dass 40 Punkte wohl doch nicht zum Klassenerhalt reichen werden. Für VfB Fichte Bielefeld, SpVg. Steinhagen, SC Herford und Spvg Brakel (derzeit auf den Plätzen 18 bis 15) sieht es düster aus. Doch auch den Liga-14. erwischt es am Saisonende. Der Post-TSV Detmold liegt gut im Rennen, verpasste es beim 3:3 (2:1) gegen SV Heide-Paderborn jedoch, einen Riesensprung zu machen. Eine 3:1-Führung gab das Team in der Schlussphase aus der Hand. „Wir haben zwei Punkte verschenkt" „Wir haben zwei Punkte verschenkt, bleiben aber ruhig“, so Obmann Michael Grundmann, der unter anderem auf die ausstehenden Heimspiele gegen die Kellerkinder Brakel und Steinhagen verwies. Zudem haben die Detmolder bereits 43 Punkte auf dem Konto. Die Post-Trainer Ralf Brokmann und Andre Patscha mussten etwas umstellen. Zalem Özmen rückte in die Innenverteidigung an die Seite von Lennard Schröder, auf der Doppelsechs spielten Specht und Günter, auf dem linken Flügel durfte Yasin Sensu beginnen. Und die Gastgeber machten es gut, ein Versuch von Enes Cömert war ein erster Warnschuss aus der Distanz (7.). 0:1 fällt aus dem Nichts Aus dem Nichts legte dann Heide vor, weil Schröder ein Querschläger unterlief (9.): Mazza nutzte ein Anspiel von Steinborn. Als Ens frei durch war und am prächtig reagierenden Post-Schlussmann Tim Bukowski scheiterte, hätte es auch 0:2 aus Detmolder Sicht stehen können (23.). Dann gaben aber die Gastgeber den Ton an. Folge waren zwei Treffer nach Eckbällen von Enis Cömert. Zunächst setzte der Linksfuß Thomas Specht ein. Dessen Flanke erreichte Felix Buba, der per Kopf einnickte – 1:1 (26.). Beim Führungstreffer fand Cömert am zweiten Pfosten Marco Mescheder. Auch der Rechtsverteidiger traf per Kopf (34.). Die Führung war zur Pause verdient, weil Post ein Chancenplus besaß. Mit einer Bogenlampe hätte Zalem Özmen fast aus 50 Metern einen Treffer erzielt (28.). Gelb-rot für Özmen Mit dem 3:1 von Buba schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Der Angreifer hatte einen Strafstoß selber herausgeholt und dann verwandelt (59.). „Wir lassen einige Konter liegen, werden dann nach dem 2:3 nervös“, so Grundmann. Der Anschlusstreffer fiel nach einer Standardsituation (82.). Per Elfer – Foul von Özmen, der Gelb-rot sah – glichen die Paderborner schließlich aus (85.). „Ein krasser individueller Fehler ging voraus“, ärgerte sich der Post-Obmann.Kontakt zum Autor: slucas@lz.de