DM-Viertelfinale: Blombergs Trainer ärgert sich über Höhe der Niederlage

Oliver König

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Selten ist Blombergs Leni Ruwe in so eine ausgezeichnete Wurfposition gekommen. - © Oliver König
Selten ist Blombergs Leni Ruwe in so eine ausgezeichnete Wurfposition gekommen. (© Oliver König)

Blomberg. Einen Taschenrechner benötigen Spielerinnen und Trainer-Team des Handball-A-Jugend-Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe wohl nicht mehr. Denn die HSG verlor das Viertelfinalhinspiel um die Deutsche Meisterschaft in eigener Halle gegen Bayer 04 Leverkusen deutlich mit 16:28 (9:13). Das Rückspiel findet am kommenden Donnerstag um 15 Uhr in Leverkusen statt.

8:8 nach 24 Minuten

Nur bis zum 8:8 nach 24 Minuten konnten die Gastgeberinnen gegen einen körperlich haushoch überlegenen Kontrahenten mithalten. Spätestens ab der 40. Minute lief dann gar nichts mehr bei der HSG zusammen, während die spielfreudigen Gäste nie nachließen und das Ergebnis immer weiter in die Höhe schraubten.

"Dass die Niederlage verdient ist, ist klar. Mich ärgert allerdings die Höhe", sagte Blombergs Trainer Björn Piontek, der nach dem Abpfiff seine blutjunge Mannschaft minutenlang in der Kabine wieder aufbauen musste.

HSG Blomberg-Lippe: Friesen, Kryeziu; Weyres, L. Ruwe (2), Gaubatz, Montag (2), E. Hertha (4), J. Hertha (1), Hildebrandt, Hüge (1), Nöchel (1), Ziercke (4/3), Pauser (1), Backhaus.

Bayer Leverkusen: Vogel, Küpper; Hölzer (2), Kaufmann, Teusch (3), Boulouednine (1), Flohr (6/2), Herbak, Leuchter (2), Terfloth (4), Cormann (4), Patricia, Gerke, Jörgens (6).

Schiedsrichter: Hillebrand/Umbescheidt.

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