Antrag: Schüler sollen in der Salzufler Politik mitreden dürfen

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(von links) Annika Jost, Haakon Herrmuth, Tim Alexander und Nele Reschinsky. - © Junge Union/Grüne Jugend
(von links) Annika Jost, Haakon Herrmuth, Tim Alexander und Nele Reschinsky. (© Junge Union/Grüne Jugend)

Bad Salzuflen. Die Nachwuchsorganisationen der CDU und der Grünen in der Kurstadt wollen die Interessen der Kinder und Jugendlichen stärker in die Kommunalpolitik einbringen. „Wir halten daher die Einrichtung einer Vertretung von Schülerinnen und Schülern im Schulausschuss der Stadt Bad Salzuflen für dringend geboten“, wird Haakon Herrmuth, Bezirkssprecher der Grünen Jugend Ostwestfalen-Lippe, in einer Pressemitteilung zitiert.

Aus diesem Grund fordern die Grüne Jugend und die Junge Union in ihrem gemeinsamen Antrag nun neben der Vertretung der Lehrer auch die Mitsprache von Schülervertretungen im Bildungsausschuss.

Bereits im vergangenen Jahr sei ein derartiger Antrag in Lemgo gestellt und von Schülern, Lehrern, Eltern sowie der Politik gut aufgenommen worden. „Deswegen jetzt auch der Antrag in Bad Salzuflen. Als Grüne Jugend in Lippe und OWL möchten wir junge Menschen und besonders eben auch Schülerinnen und Schüler aktiv an der Politik beteiligen. Das geht am besten mit einem dauerhaft reservierten Platz für sie an der Quelle der Entscheidungen“, fügt Herrmuth in der Pressemitteilung hinzu.

Schüler wählen einen Vertreter

Auch der Vorsitzende der Jungen Union in Bad Salzuflen, Tim Alexander, befürwortet den Antrag: „Die Schülerinnen und Schüler wissen mit am besten, was im Schulalltag los ist. Ihre Stimme sollte auf jeden Fall mit berücksichtigt werden.“

Ablaufen soll das Ganze so: Die einzelnen Schülervertretungen der weiterführenden Schulen treffen sich und wählen aus ihrer Mitte heraus einen Vertreter oder eine Vertreterin, der oder die dann als beratendes Mitglied in den Ausschuss für Schule und Bildung aufgenommen wird.

Der Antrag wird nun an die Ratsfraktionen der Grünen und der CDU weitergeleitet und dort weiter beraten. Anschließend soll er über die Fraktionen in die entsprechenden Ausschüsse des Bad Salzufler Stadtrates eingebracht werden.

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