Weitere Demo zum Lügde-Prozess am Freitag geplant

Janet König

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Am 1. August demonstrierten etwa 70 Bürger vor dem Landgericht.  - © Astrid Sewing
Am 1. August demonstrierten etwa 70 Bürger vor dem Landgericht.  (© Astrid Sewing)

Detmold.  Für den letzten Verhandlungstag im Lügde-Prozess am kommenden Freitag, 30. August, hat das Bündnis „Aktiv gegen Missbrauch" eine Mahnwache von 10 bis 18 Uhr auf dem Detmolder Marktplatz angemeldet, das bestätigt Polizeisprecherin Dr. Laura Merks. Gegen 12 Uhr soll es einen Demonstrationszug zum Landgericht geben.

Die Organisatoren möchten mit der Demo ihre Solidarität mit Betroffenen ausdrücken sowie Unterschriften gegen die Verjährungsfrist von Kindesmissbrauch sammeln. „Wir wollen das Schweigen brechen und den Kindern eine Stimme geben", sagt Mitorganisatorin Ina Tolksdorf. Die Hamelnerin ist Teil der Aktionsgruppe „Kinder von Lügde".

Information
Alle Artikel zum Missbrauchsfall Lügde finden Sie hier.

Mit wie vielen Teilnehmern zu rechnen ist, ist laut Polizei schwer abzuschätzen. „Wir behalten das im Auge, die bisherigen Demos vor dem Landgericht verliefen aber sehr friedlich", sagt Dr. Merks. Eine weitere Demo ist für Samstag, 31. August, von 12 bis 14 Uhr angemeldet. Startpunkt ist das Landgericht.

Das Urteil im Lügde-Prozess soll am 5. September fallen.

Die Doku zum Fall Lügde

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