Bauprojekt des LWL-Freilichtmuseums wird ausgezeichnet

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Die Projektbeteiligten (von links) Simon Waigand (ACMS), Dr. Urs Frigger (LWL-Dezernent), Matthias Gundler (LWL-BLB), Prof. Christian Schlüter (ACMS), Olaf Scheinpflug (ACMS), Matthias Sommer (Laudator, ENGIE Deutschland) - © ACMS Architekten GmbH
Die Projektbeteiligten (von links) Simon Waigand (ACMS), Dr. Urs Frigger (LWL-Dezernent), Matthias Gundler (LWL-BLB), Prof. Christian Schlüter (ACMS), Olaf Scheinpflug (ACMS), Matthias Sommer (Laudator, ENGIE Deutschland) (© ACMS Architekten GmbH)

Detmold. Der Rohbau des LWL-Freilichtmuseums Detmold hat noch nicht begonnen, trotzdem hat das Projekt seine erste Auszeichnung erhalten. Das neue Eingangs- und Ausstellungsgebäude im Museum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL) hat den 2. Preis des nationalen Polis-Awards in der Kategorie „Ökologische Wirklichkeit" in Düsseldorf erhalten.

Der Award wird laut Pressemitteilung vom „Polis-Magazin für Urban Development" an Projekte verliehen, die sich kreative Lösungen für die Herausforderungen und Trends im Städtebau überlegen und diese architektonisch umsetzen. „Der Neubau in Detmold ist einer der ersten Museumsbauten mit einem ganzheitlichen nachhaltigen Konzept", heißt es in der Begründung der Jury. Und das ist laut LWL-Baudezernent Urs Frigger, der den Preis mit Betriebsleiter Matthias Gundler für den LWL entgegennahm, auch dringend nötig, denn „Museen sind normalerweise sehr ressourcenintensiv und produzieren viele Treibhausgase." Mit dem Entwurf habe der LWL eine neue Generation einer CO2-neutralen Museumsarchitektur entwickelt. So sei bei dem zertifizierten Gebäude neben der Nutzung regenerativer Energien besonderer Wert auf die Verwendung nachwachsender oder recycelbarer Materialien gelegt worden, etwa Holz ohne Leim und Stahlverbindungen sowie Stroh und Lehm.

Aus 130 Bewerbungen schaffte es der Neubau, der unter anderem mit den Büros „ACMS Architekten GmbH" und der „studio grüngrau Landschaftsarchitektur GmbH" realisiert wird, unter die fünf Nominierten in der Kategorie „Ökologische Wirklichkeit". Auf Platz 1 landete das Vorzeigeprojekt „Moringa – Hamburg Hafencity", ein Wohnhochhaus, das ökologische Bauweise und bezahlbares Wohnen vereinen soll.

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