Kalletal. Die Gemeindeverwaltung hat zusammen mit dem Kreis Lippe und der Firma Sewikom den flächendeckenden Breitbandausbau für Kalletal auf den Weg gebracht. Hintergrund waren die bereits erteilten Förderungen von Bund und Land, die es zu einer kompakten, zügig umzusetzenden Maßnahme geschickt zu kombinieren galt.
Die Zuwendung des Landes im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms zum Breitbandausbau in den unterversorgten Gebieten dient dem weiteren Breitbandausbau im Gewerbegebiet Echternhagen und beinhaltet einen zehnprozentigen Eigenanteil der Gemeinde Kalletal in Höhe von rund 17.000 Euro.
Das Bundesprogramm zur Förderung des Breitbandausbaus unterstützt den Ausbau der Ortsteile und Ortschaften, die bis dato über eine Breitbandrate von weniger als 50 Mbit/s verfügen, schreibt die Gemeinde in einer Pressemitteilung. „Es handelt sich hierbei um eine 100-prozentige Förderung des Bundes." Die Arbeiten werden durch die Firma Sewikom im Juli beginnen und federführend durch den Kreis Lippe begleitet und koordiniert.
Schnelles Internet im ganzen Gemeindegebiet
Zum Ende dieses Jahres sollen dann flächendeckend mindestens 50 Mbit/s zum Up- und Download zur Verfügung stehen, entweder über Glasfaser bis ins Gebäude, über die vorhandenen Kupferleitungen oder in Einzelfällen auch über Funk. Viele Nachfragen hinsichtlich eines höheren Breitbandbedarfs habe es in den vergangenen Jahren aus Stemmen, Faulensiek, Steinegge, Brosen und Henstorf gegeben. Für die im Gewerbegebiet Echternhagen ansässigen Betriebe wird es unmittelbar nach den Sommerferien eine Informationsveranstaltung geben.
Das Bundesprogramm zur Förderung des Breitbandausbaus ermöglicht auch den abschließenden Glasfaseranschluss aller Schulstandorte in Kalletal – also in Bavenhausen, Hohenhausen, Langenholzhausen und Varenholz. Ein Eigenanteil der Gemeinde ist hier nicht vorgesehen.
Somit werde es bis zum Ende des Jahres für das gesamte Gemeindegebiet einen vollständigen Breitbandausbau sowohl für die Ortsteilen, als auch für Gewerbegebieten und Schulen geben. Dann liege es in der Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.