Kalletal. 12.500 Euro stellt die Gemeinde Kalletal für die bauliche Unterhaltung der gemeindeeigenen Sporthäuser und zur Sicherstellung des Übungs- und Spielbetriebes bis zur Aufstellung eines Sportstättenentwicklungsplanes jedes Jahr zur Verfügung. Über die Mittel für 2022 im Rahmen der Sportförderrichtlinien hat der Ausschuss für Bildung, Jugend, Kultur, Freizeit und Sport beraten. Die Verteilung erfolgt zudem in Absprache von Gemeinde und Gemeindesportverband (GSV). Die Politiker stimmten dem Antrag des Reit- und Fahrvereins Kalletal auf Bezuschussung zur Anschaffung eines weiteren Pferdes zu. Es soll für die Nachwuchsarbeit im Bereich des Voltigierens eingesetzt werden. Der Zuschuss beträgt höchstens 3000 Euro. Der GSV hat bereits eine positive Einschätzung dazu abgegeben. Zwei beschädigte Sportplätze Ebenso zu einem Antrag des TuS Lüdenhausen, der Geld für eine Teilsanierung des Sporthauses auf der Sportanlage in Lüdenhausen benötigt. Insbesondere bedürften die Umkleidekabinen für die Heim- und Auswärtsmannschaft sowie für den Schiedsrichter einen neuen Innenraumanstrich, hatte der Verein mitgeteilt. Der Sportverein erhält einen Zuschuss von höchstens 8500 Euro. Auflage dabei: Die Sanierungsarbeiten sind in Absprache mit dem Fachbereich IV der Verwaltung durchzuführen. Der Antrag des TuS Talle für einen Zuschuss zur Instandsetzung der Rasensportfläche auf dem Sportplatz wird jedoch erneut in den Fraktionen beraten. Nach Auskunft von Bürgermeister Mario Hecker soll überlegt werden, ob die Gemeinde mit dem Verein ebenfalls einen Dach- und Fachvertrag abschließt. Die wirtschaftliche Verantwortung läge in den Händen des Vereins. Dieser könnte dann auch über den GSV Fördermittel beantragen. Hintergrund: Im Jahr 2021 hatte es einen Schaden auf dem Sportplatz Talle gegeben, weil dort Glyphosat ohne Absprache mit der Verwaltung aufgebracht worden war. Er sei für eine klare Linie, sagte Hecker gegenüber der LZ. Damit keine Ungleichheit entstehe, müsse mit dem Schaden auf dem Taller Sportplatz ebenso wie mit dem Schaden in Kalldorf umgegangen werden. 1919 war dort mit Scherben verunreinigter Mutterboden auf die Rasenfläche aufgebracht worden (wir berichteten). Die Verwaltung will nun überlegen, wie weiter verfahren werden könnte.