Mit Fördermitteln sollen Leopoldshöher Ortsteile aufgehübscht werden

Birgit Guhlke

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Mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds sowie einer Spende des Rotary Clubs Detmold-Oerlinghausen konnte die Service-Station für Fahrradfahrer am Marktplatz aufgebaut werden. - © Gemeinde Leopoldshöhe
Mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds sowie einer Spende des Rotary Clubs Detmold-Oerlinghausen konnte die Service-Station für Fahrradfahrer am Marktplatz aufgebaut werden. (© Gemeinde Leopoldshöhe)

Leopoldshöhe. Die Fahrrad-Servicestation am Marktplatz ist ein Beispiel dafür, was mit Geld aus dem sogenannten Verfügungsfonds in Leopoldshöhe möglich ist. Und es soll noch mehr möglich gemacht werden. Dabei sind jetzt die Leopoldshöher und ortsansässige Unternehmen, Vereine und weitere Einrichtungen gefragt.

Es geht um Verbesserungen, Verschönerungen und kleinere Projekte in den Ortskernen von Leopoldshöhe und Asemissen. Dafür hatte der Gemeinderat im Zuge des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) bereits im Juni 2020 die Weichen gestellt und die Einrichtung dieses Verfügungsfonds Ortskerne beschlossen. Antragsberechtigt sind neben Einzelpersonen auch Unternehmen, Vereine/Bürgerinitiativen, Verbände, gemeinnützige Träger, öffentliche und private Bildungs- und Betreuungseinrichtungen sowie die Kirchengemeinden. Wer eine Idee hat, mit welchen Projekten sich die Ortskerne beleben oder stärken lassen, kann einen Antrag stellen. 50 Prozent der Kosten für diese Projekte müssen selbst aufgebracht werden, 50 Prozent gibt es als Zuschuss von Bund, Land und Kommune.

Als Beispiele für solche förderfähigen Projekte nennt die Gemeindeverwaltung punktuelle Straßenumgestaltung und dabei eine neue Gestaltung von Eingangsbereichen, ergänzende Beleuchtungen, Hinweisschilder und Leitsysteme, Begrünung, Bänke, Spielgeräte, Fahrradständer, Müllbehälter, Kunstobjekte und weitere Investitionen, die helfen sollen, die Attraktivität der Ortskerne zu steigern.

Für die Zuteilung von Fördermitteln müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Der Standort muss beispielsweise in den jeweiligen Fördergebieten liegen. Das Projekt darf zudem noch nicht gestartet sein. Unzulässig sei auch, mit dem Projekt Gewinne zu erzielen.

Ein Beispiel für ein förderfähiges Projekt ist die Fahrradservice-Station auf dem Marktplatz. Dort können Fahrradfahrer die Reifen aufpumpen oder kleine Reparaturen am Rad erledigen. Die Idee für diese Station hatte der Rotary Club Detmold-Oerlinghausen, der die Hälfte der Kosten übernahm.

Schriftliche Anträge können jederzeit im Rathaus eingereicht werden. Sie müssen eine Kostenaufstellung und drei Vergleichsangebote enthalten. Weitere Informationen hat und ansprechbar für diese Anträge ist Michael Kriszan, Tel. (0 52 08) 99 12 75, per E-Mail: m.kriszan@leopoldshoehe.de

Informationen dazu gibt es zudem unter: https://gemeindeentwicklung-leopoldshoehe.de/staedtebaufoerderung/

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