Leopoldshöhe-Schuckenbaum. An der Herforder Straße in Schuckenbaum, genauer am Fußgängerüberweg in Höhe des Friedhofsweges, wird es nach Beobachtungen der CDU-Fraktion mitunter kniffelig – vor allem für Fußgänger. Es gibt dort zwar einen Zebrastreifen, aber nicht immer hielten Autofahrer an, missachten laut CDU gar, dass sie dort für Fußgänger anhalten müssten, wenn diese dort über die Straße gehen wollen. Auch zwei Unfälle mit Radfahrern Ende 2023 und im Februar 2024 bestätigten die Antragsteller darin, dass hier unbedingt etwas geschehen müsse. An der aus Sicht der Christdemokraten immer wieder gefährlichen Situation mitverantwortlich sei, dass Überweg und Zebrastreifen für Autofahrer nicht gut oder erst relativ spät zu erkennen seien. Ihr Vorschlag: Beidseitig blau-weiße, leicht reflektierende Pylonen aufstellen, wie es auch beim Zebrastreifen am Marktplatz, ebenfalls auf der Herforder Straße, an den Seiten gemacht wurde. „Alternative: Fußgängerampel“ So könne relativ unkompliziert auch in Schuckenbaum dafür gesorgt werden, dass alles besser zu sehen ist. Alternativ schlägt die CDU vor, eine Fußgängerampel dort einzurichten. Seit Jahren wünschten sich die Schuckenbaumer vor allem an dieser Stelle eine Verbesserung, da es sich hier auch um den vielfach genutzten Weg zum Schulzentrum für die Kinder und Jugendlichen aus dem Gebiet handelt. Die anderen Fraktionen sehen das ähnlich, stimmten dem Antrag zu. Bei einem Ortstermin sollte mit Vertretern der zuständigen Kreisbehörde Genaueres geklärt werden. Dabei sei ein weiterer Vorschlag herausgekommen, wie Ordnungsamtsleiter Frank Sommer erklärte. Für Radfahrer, die auf den Überweg zufahren, soll eine Linksabbiegemöglichkeit als Spur auf der Straße noch vor dem Fußgängerüberweg (Fahrtrichtung Leopoldshöhe Zentrum/Schulzentrum) geschaffen werden, um die Lage zu entzerren und auch zu entschärfen. Denn einige Radfahrer zögen auf der Herforder Straße direkt an der Überquerung meist zu schnell nach links rüber, wenn sie Richtung Zentrum unterwegs sind. Autofahrer hätten dann kaum noch eine Chance zu reagieren. Das sei auch der Auslöser für die jüngsten Unfälle mit Radfahrern gewesen. Zudem sollen die besagten Pylonen aufgestellt werden, um deutlicher auf den Zebrastreifen hinweisen zu können.